Coronavirus in Solothurn
Von den ersten Fällen bis zum Ende des Lockdowns – der Corona-Blog zum Nachlesen

Geschlossene Geschäfte, Besuchsverbote, keine Konzerte: Der Lockdown hatte im Kanton Solothurn grosse Auswirkungen. Hier finden Sie alle Informationen rund um den Coronavirus zum Nachlesen.

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28. Februar: Veranstaltungen mit 1'000 und mehr Personen dürfen nicht stattfinden und sind abzusagen. Für Veranstaltungen mit 100 bis 999 teilnehmenden Personen empfiehlt der Sonderstab Corona eine restriktive Risikoabwägung.
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Die ersten Spender mit Desinfektionsmittel werden aufgestellt. Hier beim Eingang zum Stadthaus Olten.
2.März: Nachdem ein Corona-Fall auf dem Waffenplatz in Wangen an der Aare auftaucht, kommen 13 Soldaten ins General-Wille-Haus in Hauenstein-Ifenthal in Quarantäne.
4.März: Die Untergrenze für Veranstaltungen wird nach einem Bundesentscheid von 100 auf 150 Personen angehoben. Solothurn will damit eine einheitliche Praxis in allen Kantonen ermöglichen.
6.März: Der Kanton Solothurn meldet den ersten bestätigten Coronafall. Es handelt sich um eine 53-jährige Frau.
6.März: Das Solothurner Kammerorchester spielt ein Konzert ohne Publikum. Dieses kann die Musik online geniessen.
9.März: Der Kanton macht an einer Medienkonferenz klar: Die Ausbreitung soll verlangsamt werden, um eine Überlastung des Gesundheitssystems zu verhindern.
9.März: An den Schulen wird die Kampagne #Seifenboss gestartet. Diese soll das richtige Händewaschen auf spielerische Art und Weise vermitteln.
10.März: Das Ärztezentrum in Balsthal baut einen Triage-Container vor dem Gebäude auf. Damit sollen Personen mit Corona-Verdacht nicht im gleichen Warte- und Behandlungsraum mit anderen Patienten sitzen.
12.März: Die Solothurner Spitäler schränken die Besuche ein. Ab dem 13.März überwachen Zivilschützer den Einlass.
13.März: Bund und Kanton informieren: Die Schulen bleiben ab 16.März (vorerst bis Sonntag, 19. April) geschlossen. Es wird eine Heimschulung organisiert. Es gibt zu diesem Zeitpunkt zehn bestätigte Fälle im Kanton Solothurn.
Zudem ist es ab dem 16.März verboten, Personen in Spitälern sowie Alters- und Pflegeheimen zu besuchen.
15.März: Der Kanton schliesst auf den 17.März hin Kindertagesstätten und Horte. Die Betreuungsinstitutionen dürfen nur noch ein Notprogramm aufrechterhalten.
16.März: Lukas Fenner (Kantonsarzt), Susanne Schaffner (Vorsteherin Departement des Innern) und Brigit Wyss (Vorsteherin Volkswirtschaftsdepartement) informieren an einer Medienkonferenz über den vom Bund entschiedenen Lockdown. Details dazu sind zu diesem Zeitpunkt noch nicht bekannt. Es sind aktuell 19 positive Covid-19 Fälle bekannt.
Coronavirus im Kanton Solothurn – der Überblick
Bars und Restaurants dürfen nur Take-Away anbieten.
19.März: Der Kanton hat eine neue Corona-Website aufgebaut und sucht Gesundheitspersonal, das bei Bedarf eingesetzt werden kann.
23.März: Das erste Todesopfer im Kanton wird gemeldet. Ein 90-jähriger an Covid-19 erkrankter Mann starb im Spital.
23.März: Der Regierungsrat hat einen 10-Millionen-Überbrückungsfonds geschaffen, um Selbständigerwerbenden Soforthilfe leisten zu können.
25.März: Die seit Jahren leer stehenden Gebäude auf dem Allerheiligenberg oberhalb von Hägendorf werden für Coronapatienten aus Alters und Pflegeheimen vorbereitet.
26.März: Region Solothurn Tourismus startet eine Krimi-Geschichte zum Mitschreiben. Am Schluss wird sie 22 Teile umfassen.
30.März: Das Ärztezentrum Biberist nimmt eine Covid-19-Abklärungsstation in Betrieb.
20.April: Das Alterszentrum Baumgarten bietet als erstes im Kanton eine Besucherbox an. Hier können sich Besucher und Heimbewohner sehen und sprechen.
23.April: Auf dem Marktplatz in Grenchen wird ein Alkoholverbot eingeführt.
24. April: Der Kanton startet die Kampagne «Zäme uf Distanz», um die Bevölkerung zum Durchhalten zu motivieren.
27. April: Gartencenter dürfen wie auch Blumenläden und körpernahe Berufe wieder öffnen. Bei der Landi Wangen stehen schon früh Kunden an.
29.April: Bei der Abstimmung von «Support Your Hero» schaffen es die App «viRace» und die Spirituosenproduktion von «Cafébar Barock» auf die Plätze 2 und 4 von 5 Teilnehmern. Knapp 26'000 Franken gehen an running.COACH» aus Olten. Die Solothurner Bar erhält gute 14‘000.
5./6.Mai: Nachdem die März-Session ausgefallen ist, findet die Mai-Session des Kantonsrats im Sportcenter CIS in Solothurn statt.
11.Mai: Die Schulen werden integral geöffnet. Händewaschen gehört mehrmals in den Schulalltag.
11. Mai: Die Läden dürfen wieder öffnen. Hier herrscht Einbahn-Regime beim Eingang zur C&A-Filiale in Solothurn.
11. Mai: Das Gesundheitsamt des Kantons Solothurn intensiviert das Contact Tracing mit einer neuen Softwarelösung und zusätzlichen personellen Ressourcen.
Unter Auflagen dürfen seit dem 11. Mai im Amateurbereich wieder Trainingseinheiten stattfinden. Abklatschen und Umarmungen fehlten beim Training des Hockeyclub Olten.
15. Mai: In Grenchen findet der Wochenmarkt wieder statt. Ein richtig grosser Marktplatz im Stadtzentrum kann sich in Covid-19-Zeiten als Vorteil erweisen.
15. Mai: Die Kinder sind froh wieder in der Schule zu sein. Eines hat sich an allen Schulen gezeigt: Die neuen Massnahmen fordern von Lehrpersonen Zeit und Disziplin.
16. Mai: Erster Märet in Solothurn. Bis auf Weiteres nicht in der Altstadt, aber auf dem Schanzenplatz.

28. Februar: Veranstaltungen mit 1'000 und mehr Personen dürfen nicht stattfinden und sind abzusagen. Für Veranstaltungen mit 100 bis 999 teilnehmenden Personen empfiehlt der Sonderstab Corona eine restriktive Risikoabwägung.

Michel Lüthi/bilderwerft.ch