Subingen
5 Fragen zur Verhandlung rund um den Raubtierpark Strickler

Jetzt wird über das Schicksal der Tiere im Raubtierpark von René Strickler entschieden. Fünf Fragen und Antworten zum weiteren Verlauf in dieser Sache.

Urs Byland
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Die Löwen rollen im Gras herum. Wie lange noch?

Die Löwen rollen im Gras herum. Wie lange noch?

Urs Lindt

Da das Richteramt Bucheggberg-Wasseramt noch nicht alle Beteiligten brieflich zur anberaumten Verhandlung informieren konnte, ist von dieser Seite keine Information erhältlich. Anzunehmen ist, dass der Raubtierparkbesitzer und Mieter des Areals in Subingen René Strickler, die Grundstücksbesitzerin Espace Real Estate AG, Behörden wie Kantonstierärztin Doris Bürgi Tschan, Vertreter des Oberamtes, Vertreter des Richteramtes Bucheggberg-Wasseramt und weitere anwesend sein werden.

Entschieden wird, wie der Tierpark aufgelöst werden kann. Dabei soll vor allem das Schicksal der Raubtiere erörtert werden. Abgeklärt wird, in welcher Frist diese Auflösung durchgeführt werden kann.

Auf der Internetseite des Parkes werden 7 Tiger, 4 Löwen, 7 Pumas und 1 Kragenbär ausgewiesen. Der Haustierzoo beherbergt weitere 8 Zwergziegen, 6 Hunde und 3 Schweinchen.

Nein. René Strickler hat nach der Kündigung des Areals 2008 durch die Grundbesitzerin zwei Mieterstreckungen über insgesamt mehr als 5 Jahre erreichen können. Er unterschrieb einen Vergleich, bis Ende 2015 das Areal geräumt zu haben. Nun wird einzig der Verlauf der Vollstreckung des seinerzeitigen Vergleichs, also die Räumung, besprochen.

Dazu ist eine Investorin nötig, die das Areal vor der Räumung kauft. Nötig sind mehrere Millionen Franken. Hinzu kommen weitere Millionen für das Projekt «Jungle World», einem Vergnügungspark mit Tieren.

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