Erlinsbach SO

Die Genossenschafter der Raiffeisenbank stimmten schriftlich ab

Alle Anträge wurden sehr deutlich angenommen. (Archiv)

Alle Anträge wurden sehr deutlich angenommen. (Archiv)

Die Raiffeisenbank Mittelgösgen-Staffelegg plante die letztjährig erfolgte Fusion mit ihren Genossenschaftern gebührend zu feiern. Auf Grund der Coronakrise konnte die Generalversammlung jedoch nicht durchgeführt werden. Eine Stimme hatten die Mitglieder durch die Urabstimmung trotzdem.

Auf Grund der geltenden Einschränkungen konnten die Genossenschafter ihre Rechte, die normalerweise der Generalversammlung vorbehalten sind, nur auf schriftlichem Weg ausüben. Über 2200 Mitglieder machten von ihrem Stimmrecht Gebrauch. Die Stimmbeteiligung betrug 23.32 Prozent der möglichen Genossenschaftsstimmen, was die Bank in einer Mitteilung als «erfreulich» bezeichnet.

Alle Anträge wurden sehr deutlich angenommen. Nebst der Abnahme des Jahresberichts und der Jahresrechnung 2019, der Entlastung der Verwaltungsorgane wurde auch der Verzinsung der Anteilscheine mit 6.0 Prozent fast zu 100 Prozent zugestimmt. Weiter befanden die Genossenschafter über die Statutenrevision, welche mit 86.1 Prozent gültigen Ja-Stimmen die erforderliche Zustimmungsrate von 2/3 mehr als nur erreichte.

Markanter Zufluss an Kundeneinlagen

Die Raiffeisenbank Mittelgösgen-Staffelegg konnte sich in ihrem neu definierten Marktgebiet «JuraAare» erfolgreich behaupten und weiterentwickeln. Insbesondere bei den Kundeneinlagen erzielte sie ein starkes Wachstum. Auch im Hypothekargeschäft konnte sie wiederum zulegen.

Die Kundenausleihungen stiegen im Geschäftsjahr 2019 trotz einer anspruchsvollen Konkurrenzsituation um 3,3 Prozent auf 778,8 Millionen Franken und die Kundeneinlagen um 4,9 Prozent auf 719,7 Millionen Franken. Die Bilanzsumme beträgt 881,2 Millionen Franken.

Das Zinsengeschäft ist nach wie vor der wichtigste Ertragspfeiler der Raiffeisenbank. Trotz des herausfordernden Tiefzinssumfelds konnte der Brutto-Erfolg aus dem Zinsengeschäft gegenüber dem Vorjahr mit 9,10 Millionen Franken gehalten werden. Der Erfolg aus dem Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft (1,08 Millionen Franken) nahm im Vergleich zum Vorjahr ein wenig ab. Der Handelserfolg hingegen stieg um 21,6 Prozent auf 0,44 Millionen Franken. Insgesamt blieb Geschäftsertrag von 10,94 Millionen stabil.

Der Jahresgewinn von 0,92 Millionen Franken, was einem Plus von 12,1 Prozent entspricht, bestätigt die nachhaltige Entwicklung. Ein grosser Teil des Gewinns wird dem Eigenkapital zugewiesen. Mit dem Geschäftsergebnis ist Frank Mackuth, Vorsitzender der Bankleitung, sehr zufrieden.

Verwaltungsratspräsident Peter Dietschi wertet das Erreichte als Bestätigung der Neuausrichtung. (mgt)

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