Mathias Binswanger, Professor für Volkswirtschaftslehre an der Hochschule für Wirtschaft FHNW in Olten, gehört zu den einflussreichsten Ökonomen im deutschsprachigen Raum. Im jährlich erarbeiteten «Ökonomen-Einfluss-Ranking» liegt er auf Platz 6.

An der Spitze liegt erneut der an der Universität Zürich lehrende Professor Ernst Fehr. Zum dritten Mal wurde von der «NZZ» in Kooperation mit der deutschen «FAZ» und der österreichischen «Presse» erhoben, welche Ökonomen die öffentliche Debatte im deutschsprachigen Raum prägen. Die Erhebung basiert auf den drei Teilrankings «Medien», «Einfluss auf die Politik» und «Forschung».

Binswanger freut sich sehr über die Platzierung. «Sie zeigt mir, dass meine Arbeiten und Ideen auch in der Politik und von der Öffentlichkeit wahrgenommen werden», sagt er auf Anfrage. Das Ranking sei wertvoll als eine Art Gegengewicht zu den rein wissenschaftsintern orientierten Rankings von Hochschulen und Professoren.

«Bei diesen Rankings zählten nur Publikationen und Zitationen in ökonomischen Fachzeitschriften und die Bedeutung für den Rest der Menschheit wird vollkommen ignoriert.» (FS)