Renovation
Huggerwaldkapelle in Kleinlützel erstrahlt in neuem Glanz

Die St. Wendelinskapelle im Huggerwald wurde von Grund auf saniert. Ermöglicht wurde diese Renovation durch ein Legat einer verstorbenen Kleinlützler Einwohnerin.

Martin Staub
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Die Kapelle Huggerwald.

Die Kapelle Huggerwald.

Martin Staub

Die Renovation und Restaurierung der Huggerwaldkapelle im Solothurner Schwarzbubenland ist abgeschlossen. «Unser Terminplan wurde auf den Tag genau eingehalten», lobt der Projektverantwortliche Martin Linemann die ­beteiligten Handwerker. Der Kirchenratsvizepräsident zeigt sich rundum zufrieden mit dem Ablauf der im Mai dieses Jahres begonnenen Arbeiten «durch vorwiegend einheimische und regionale Firmen», wie Linemann nachschiebt.

Nach der Kapelle auf Berg und jener im Taläggerli ist die St. Wendelinskapelle im Huggerwald bereits das dritte «Juwel» in der Gemeinde Kleinlützel, welches durch ein grosszügiges Legat einer verstorbenen Kleinlützler Werklehrerin in neuem Glanz erstrahlen darf. Ein viertes renovationsbedürftiges Objekt — die Kapelle Chlösterli — soll später noch folgen.

Bei der früheren Erneuerung der Kapelle im Huggerwald im Jahre 1982 sei einiges, vielleicht aus Kostengründen, nicht nach dem ursprünglichen Zustand renoviert worden, sagt Linemann. Jetzt habe man darauf geachtet, die um 1887 entstandene Kapelle zu Ehren der 14 Nothelfer wieder so herauszuputzen, wie sie sich damals präsentierte. «Die kantonale Denkmalpflege und ein Restaurator waren im Boot», erklärt der Bauverantwortliche.

Die neuen Farbanstriche der Fassade, der Eingangstüre und des Innenraums, die Wiederherstellung der Fenstergewänder und das Anbringen eines Sockels an den Seitenwänden verleihen der mit rund 30 Sitzplätzen versehenen Kapelle einen edlen und frischen Eindruck und eine willkommene Aufwertung. Noch steigt der wohlriechende Duft von frischer Farbe in die Nasen der ersten Besucherinnen und Besucher. Auch Gärtner waren hier am Werk und gestalteten die Umgebung wieder freundlicher.

Einweihung findet am Wochenende statt

Martin Linemanns Freude über das gelungene Werk ist spürbar. Und er ist des Lobes voll für die Handwerker: über die Einhaltung des Terminplanes, über die durchweg perfekte Ausführung und zufriedene Arbeitsmoral auf der Baustelle. «Am 17. Oktober werden wir das neue Kirchlein mit einem feierlichen Gottesdienst, mit Musik und Apéro der geschätzten Einwohnerschaft übergeben», erklärt der Vizepräsident des Kirchenrates, der als geschulter Sänger auch regelmässig die Gottesdienste in der Dorfkirche mit seiner glasklaren Stimme ­bereichert.

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