Solothurn
Silvia Wälchli ist definitiv oberste Pantherin

Die Generalversammlung wurde von 90 Mitgliedern besucht. Wichtigster Punkt: Interimspräsidentin Silvia Wälchli führt nun definitiv die Panther.

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Silvia Wälchli (Archiv)

Silvia Wälchli (Archiv)

Hanspeter Bärtschi

Auf gut «graupantherisch» war es wieder ein «Superdienstag», an dem die 23. Generalversammlung des über 300 Mitglieder zählenden Vereins stattfand. Silvia Wälchli, einstimmig von der Interims-Präsidentin zur Präsidentin befördert, leitete entspannt und heiter durch die Geschäftsliste. Das Wahlprozedere, am «Super Tuesday», in den USA besonders aufregend, entwickelte sich in der 90-köpfigen Panther-Versammlung ganz gelassen.

Denn in der Person von Ruedi Ahorn hatte nur ein Vorstandsmitglied demissioniert. Alle übrigen Chargierten, namentlich Irène Privé, Vizepräsidentin und Sekretärin; Rosmarie Ledermann, Aktuariat; sowie im Beisitz Fidel Grüninger, Otto Näf, Anna Hartmann, Susy Wanner und «Miguel» Marguerite Misteli blieben bei ungeteilter Zustimmung ihren Aufgaben treu.

Neu besetzt wurde die Finanzverantwortung, damit sich die Präsidentin und gleichzeitig bisherige Kassierin Silvia Wälchi ab jetzt ausschliesslich ihren präsidialen Pflichten widmen kann. Hartwig Roth, der sich in seinen früheren verschiedenartigen Wirkungsfeldern kurz vorstellte, ergänzt nun das Vorstandsteam.

Als noch amtierende Kassenwartin gab Wälchi zuvor einen Überblick über die Finanzlage der Grauen Panther, die wegen ihres kleinen Vermögens von rund 19 000 Franken auf eine Anhebung der Mitgliederbeiträge – 30 Franken für Einzelpersonen, 40 für Ehepaare und 50 Franken für juristische Personen – verzichten. Als Revisor betonte Paul Flühmann die einwandfreie Führung der Bücher.

Der verbleibende Revisor Ernst Zürcher wird künftig von Doris Schumacher unterstützt. Der erfreuliche GV-Verlauf veranlasste den vormaligen Präsidenten Hans Rüd unter kräftigem Beifall der Versammlung, den Vorstand zu entlasten: «Es ist gut, was und wie ihr das macht», lobte er.

Zweimal elf Jahre

2015 wurde dieses solothurnisch berechnete Vereins-Jubiläum im Landhaus gefeiert, das den Grauen Panthern und ihren vielen Gästen als besonderer Festtag in Erinnerung bleibt. Der schriftlich abgegebene Jahresbericht hatte zudem gezeigt, wie lebendig und mit wie viel Abwechslung das vergangene Jahr im Verein gestaltet wurde. Stets gut besucht und ein wahrer Trumpf im Kalender sind die alle 14 Tage stattfindenden, auch öffentlich zugänglichen Vortragsnachmittage im «Volkshaus».

Diskussionen ergänzen die interessante und bildende Themenpalette. Dazu kommen die regelmässig organisierten Spielnachmittage, Wanderungen, Besichtigungen für Mitglieder wie am kommenden 15. März das Bundeshaus in Bern, Theater- und Kinobesuche und die fremdsprachlichen Konversationszirkel.

Das bereits wieder laufende neue Programm für 2016 beinhaltet eine Fülle anregender Veranstaltungen. Vernetzt ist der Verein mit weiteren Institutionen, die sich der Sicherheit und der Betreuung von älteren Menschen verschrieben haben.

Vorstandsmitglied Fidel Grüninger, der die Grauen Panther im Seniorenrat der Stadt Solothurn vertritt, gedachte der elf im letzten Jahr verstorbenen Panther-Mitglieder. Mit dem Klang einer kleinen Glocke aus der Heilig-Geist-Kirche verlieh er diesem Abschied besondere Würde. Den wie alljährlich geschätzten Abschluss bildete das fröhliche Konzert der Klasse von Lehrerin Corinne Kaiser aus dem Hermesbühl-Schulhaus.

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