Oberdorf
Auf dem Dach des Oberdorfer Schulhauses soll eine Solaranlage entstehen

Der Gemeinderat Oberdorfs hat sich einstimmig dafür ausgesprochen, auf dem dem Dach des Mühlmattschulhauses eine Solaranlage zu errichten. Aus finanziellen Überlegungen hat der Rat entschieden, dass die Anlage von der AEK realisiert werden soll.

Rahel Meier
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Auf dem Dach des Oberstufenzentrums Derendingen-Luterbach ist bereits eine Solaranlage installiert.

Auf dem Dach des Oberstufenzentrums Derendingen-Luterbach ist bereits eine Solaranlage installiert.

Sven Altermatt

Vor zwei Wochen stellten Max Bobst (Genossenschaft Optima Solar) und Bruno Jordi (AEK) ihre Projekte für eine Solaranlage auf dem Dach des Mühlemattschulhauses vor. Beide Projekte basieren auf den gleichen Vorgaben und wurden durch die gleiche ausführende Firma gerechnet.

Die Kommission für Energiewende hat die beiden Offerten verglichen und kam in ihrem Antrag an den Gemeinderat zum Schluss, dass das Projekt der AEK vorgezogen wird. Das Projekt der AEK beinhalte weniger Risiken für die Gemeinde.

Die Behörden müssten sich weniger engagieren. Zudem sei der grüne Strom der AEK vier Rappen günstiger als bei der Optima Solar. Mit Nachdruck verlangte die Kommission zudem, dass der Gemeinderat ein Zeichen setzen und vermehrt grünen Strom einkaufen solle.

Im Weiteren hat der Rat

- ein Gesuch zur Durchführung
eines 1.-August-Anlasses auf
dem Gemeindeplatz positiv
beantwortet;
- zur Kenntnis genommen, dass im Steinbruch bei den Dinosaurierspuren ein «Dinner with Dinosaurs» geplant wird. (rm)

Der Gemeinderat sprach sich einstimmig dafür aus, auf dem Dach der Schulanlage Mühlacker eine Solaranlage zu realisieren. Damit ist auch klar, dass bei der anstehenden Dachsanierung einige der heute bestehenden Lichtbänder zugedeckt werden. Laut Gemeindepräsident Patrick Schlatter (CVP) werde zurzeit getestet, ob es mehr Sinn mache, die innere oder die äussere Reihe stehen zu lassen. Marc Spirig (FDP) meinte, dass es durchaus auch möglich wäre, alle Lichtbänder zuzumachen. «In Selzach sind die Verhältnisse genau gleich und dort gibt es kein Licht von oben.»

Danach ging es um den Vergleich der beiden Projekte. Sowohl Ueli Kölliker als auch Johannes Dollinger (beide Forum, SP), setzten sich für die Lösung mit Optima Solar ein. Sie wurden aber klar von den anderen Gemeinderäten überstimmt.

Vor allem Patrick Schlatter votierte für die Lösung mit der AEK. Dies vorwiegend aus finanziellen Gründen. «Ökologie und Ökonomie gewichte ich gleich stark. Die AEK-Lösung ist günstiger für uns», meinte er. Martin Ruch (CVP) fand, dass es nicht Sache der Gemeinde sei, sich in einer privaten Genossenschaft zu engagieren.

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