Designers’ Saturday
Durch ein Haus auf dem Dach gehen?

Nach zwei Jahren Pause findet in Langenthal wieder der «Designers’ Saturday» statt. Der Rundgang durch die sechs Ausstellungsorte überrascht und inspiriert.

Fränzi Rütti-Saner
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Designers Saturday bei der Firma Ruckstuhl
20 Bilder
Designers Saturday bei der Firma Ruckstuhl
Designers Saturday bei der Firma Hector Egger AG
Designers Saturday im City Center Langenthal
Designers Saturday bei der Firma Ruckstuhl
Designers Saturday bei der Firma Hector Egger AG
Designers Saturday bei der Firma Ruckstuhl
Designers Saturday bei der Firma Ruckstuhl
Designers Saturday bei der Firma Ruckstuhl
Designers Saturday bei der Firma Ruckstuhl
Designers Saturday bei der Firma Glas Troesch
Designers Saturday bei der Firma Glas Troesch
Designers Saturday bei der Firma Glas Troesch
Designers Saturday bei der Firma Glas Troesch
Designers Saturday
Designers Saturday bei der Firma Glas Troesch
Designers Saturday bei der Firma Glas Troesch
Designers Saturday bei der Firma Glas Troesch
Designers Saturday bei der Firma Glas Troesch
Designers Saturday bei der Firma Glas Troesch

Designers Saturday bei der Firma Ruckstuhl

Hanspeter Bärtschi

Ganze Car-Ladungen von interessiertem Publikum «enterte» gestern Nachmittag schon Langenthal. An allen Kreuzungen hingen orange Umfahrungssignale mit den Parkhinweisen zum «Designers’ Saturday». Langenthal wird dieses Wochenende zur Designer-Hochburg der Schweiz. Zum 14. Mal – im Zweijahres-Rhythmus – werden in den Produktionshallen von Ruckstuhl, Girsberger, Glas Trösch, Création Baumann und Hector Egger Holzbau, sowie im so genannten City Center (Mühlehof), die interessantesten Design-Kreationen der vergangenen Jahre präsentiert.

Da werden WCs zu Lichtquellen, Lavabos zu Booten, Holzschlitten zu Highspeed-Geräten, Schaukelstühle zu Luftkissen. Man kann durch Häuser gehen, die auf dem Dach liegen, eine geheimnisvolle Vollmondnacht erleben, Leuchten betrachten, die wie Ballkleider aussehen. Einem Soundtüftler beim Erzeugen von Tönen aus Metall und Glas zusehen.

Junge Design-Studenten aus Zürich zeigen ihre Innovationen von Essgeschirr für einen Spitzenkoch, und ihre Kolleginnen und Kollegen aus Lausanne präsentieren gleich selbst ihre Erfindungen mit einem Schuss von Humor. Eine Maschine zeigt, wie ein Maiskorn zum Popkorn wird, wer im Schaukelstuhl sitzt, strickt eine Kappe, aus einem Stück Plastik wird ein Einkaufsnetz. Und das alles kostet gerade vor Ort zwischen zehn und 25 Franken.

Die arrivierten Möbel- oder Leuchtenfirmen fehlen ebenfalls nicht mit ihren neuesten Produkten. 79 Firmen, vorwiegend aus der Schweiz, aber auch aus Deutschland oder Italien, sind mit dabei. Von gebremster Innovationskraft keine Spur. Langenthal und Design – das wird in einem Atemzug genannt.

Sonntag noch von 10 bis 18 Uhr. Es verkehrt ein Shuttlebus. Informationen: www.designersstaturday.ch

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