Uruguay

Herzlicher Empfang für die Subinger Delegation in Uruguay

Mit Schweizer Kreuz, Solothurner Fahne und heimischem Dialekt wurde die Delegation der Gemeinde Subingen am Flughafen in Montevideo erwartet.

Vierköpfig war das Empfangskomitte, das am Flughafen in Montevideo auf die Reisenden aus Subingen wartete. Insgesamt 22 Stunden dauerte die Reise der Gemeindedelegation, die von Zürich nach Sao Paolo und dann nach Montevideo flog.

Als Reiseführer für die Delegation wird die ganze Woche René Tobler amten. Er ist gemeinsam mit seiner Frau Sonja vor 15 Jahren ausgewandert und lebt heute im Paraiso Suzio, einer Siedlung in der praktisch nur Schweizer wohnen. Sie betreiben zum Teil - wie Tobler - Hotel-Bungalows, oder haben einfach nur ihren Wohnsitz rund um das Gelände.

In letztere Kategorie gehören Eveline Schlup und Peter Amsler. Die beiden leben seit fünf Jahren in Uruguay. Eveline Schlup kennt das Land seit 1995 und träumte immer davon, die Zeit nach der Pensionierung dort zu verbringen. Sie waren es, die den heimischen Dialekt mitbrachten, lebten sie doch längere Zeit in Oberdorf. Peter Amsler gehörte lange eine Firma in Bellach.

Grosse Lebensqualität

Alle vier loben die Lebensqualität in Uruguay. Die Uruguayer seien sehr freundlich. Das Leben verlaufe hier weniger hektisch, als in der Schweiz. Im Haus von Eveline Schlup und Peter Amsler gab es ein Apéro für die Subinger Delegation.

Medio-medio wurde getrunken. Halb Weisswein, halb Prosecco, ist dies ein typisch uruguayisches Getränk. Die Gäste liessen sich gerne von den Erlebnissen der vier Auswanderer berichten.

Gute Sache

René Tobler wusste vom Partnerschaftsvertrag, den Subingen mit Nueva Helvcia und Rosario unterschrieben möchte. Er fand, das sei eine gute Sache. Vor allem der Austausch von Jugendlichen sei wichtig für Uruguay, da es im Land an Lehrstellen mangle.

Das Ziel der Reise ist einerseits die Unterschrift eben dieses Partnerschaftsvertrages, andererseits sollen die Subinger aber auch das Land und die Kultur kennenlernen. Die Schweizer Botschaft hat für die Delegation ein Programm zusammengestellt.

So ging es am Sonntag bereits los Auf dem Programm stand ein Besuch in Punta del Este. Entlang der Ruta Interbalnearia ging es Richtung Osten. Zuerst nach Piriaplois, dann in den mondänen Badeort Punta del Este, wo vor allem reiche Brasilianer und Argentinier ihre Sommerferien verbringen. Eveline Rohrer, auch eine Schweizerin, die seit knapp einem Jahr in Uruguay lebt, führte die Delegation. Der Tripp ging durch die Villenviertel, aber auch durch die Armenquartiere.

Im Laufe des Montags geht es dann in Urugays Hauptstadt - nach Montevideo.

Verwandtes Thema:

Meistgesehen

Artboard 1