Subingen

Uruguayische Reisegruppe ist beeindruckt und fasziniert von der Schweiz

Viele Teilnehmer der uruguayischen Reisegruppe, waren zum ersten Mal in der Schweiz. Sie sind fasziniert von der Sauberkeit oder dem Schnee. Eine Teilnehmerin schwärmt gar: «Hier ist alles so perfekt.»

«Ich bin zum ersten Mal in meinem Leben geflogen, und ich bin zum ersten Mal in der Schweiz.» Das sagt Teresita Gozzi Zünd. Sie ist 67 Jahre alt, lebt in Nueva Helvecia und hat Vorfahren aus dem Kanton St. Gallen. Sie ist eine der Uruguayerinnen, die mit einer Reisegruppe in den letzten zehn Tagen in der Schweiz war und die Partnerstädte besuchte. Es war auch das erste Mal, dass nicht nur offizielle Vertreter hier weilten, sondern Einwohnerinnen und Einwohner aus den uruguayischen Partnerstädten. «Mir hat einfach alles, was ich in der Schweiz gesehen habe, sehr gefallen», so Teresita Gozzi. Sie ist Gemeinderätin in Nueva Helvecia und als solche auch verantwortlich für das Altersheim in der Gemeinde. Zudem hat sie über 30 Jahre als Betreuerin für Behinderte gearbeitet. Aus diesem Grund war sie sehr interessiert daran, sich das Alterszentrum Wengistein und das «Kontiki» genau anzusehen. Daneben ist sie begeistert von den alten Gebäuden in der Schweiz und den Kirchen. «Hier ist alles so perfekt», meint sie.

Alles ist sauber

Die Sauberkeit überall gefällt auch Rolf Räber. Er ist Hotelier in Nueva Helvecia und zum dritten Mal in der Schweiz. An seinen ersten Besuch als Kind kann er sich kaum mehr erinnern. «Die Landschaft und die Berge sind sehr eindrücklich», so Räber. Seine 14-jährige Tochter Milena ist zum ersten Mal in der Schweiz. Sie war fasziniert vom Schnee. «Schnee gibt es bei uns nicht», so Räber, der als einer der wenigen Besucher Deutsch spricht. Milena ist ebenfalls begeistert von den Häusern und der Landschaft. Sie ist zudem beeindruckt von der Schule, die sie im Tessin besucht haben. Obwohl beiden die Schweiz sehr gefällt und familiäre Verbindungen in den Kanton Solothurn bestehen, ist für Vater und Tochter klar: «Unsere Heimat ist Uruguay.»

«Dieser Besuch war anders»

Maria de Lima, Stadtpräsidentin von Nueva Helvecia mit über 10 000 Einwohnern, ist zum vierten Mal in der Schweiz. «Dieser Besuch unterschied sich von vorherigen», erklärt sie. «Ich habe die Schweiz anders erlebt.» Das habe damit zu tun, dass sie nicht nur in offizieller Mission und mit anderen Repräsentanten unterwegs war, sondern mit Landsleuten, die zum ersten Mal die Schweiz besuchten. Zudem habe sich mehr direkter Kontakt mit der Schweizer Bevölkerung ergeben. Das Fest in Subingen behält sie in Erinnerung. «Viele meiner Landsleute waren an diesem Abend sehr beeindruckt. Sie haben sich immer die Schweiz und die Schweizer Kultur in Gedanken vorgestellt und jetzt endlich einmal selbst erlebt.»

Ansonsten sei es so, dass sie viel Arbeit mit nach Hause nehme. Sie versuche nun, die Partnerschaft und die Projekte in der Bevölkerung bekannter zu machen. «Wichtig ist mir auch, die Kontakte zu pflegen, die ich hier knüpfen konnte.»

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