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Schonende Sonata

Als einziges Spital im Aargau bietet das KSB ein Verfahren an, um Myome schonend aus der Gebärmutter zu entfernen: das in den USA entwickelte Sonata-System.

Omar Gisler
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Prof. Dr. med. Martin Heubner behandelt im KSB Patientinnen mit Myomen mit dem minimalinvasiven Sonata-Verfahren.

Prof. Dr. med. Martin Heubner behandelt im KSB Patientinnen mit Myomen mit dem minimalinvasiven Sonata-Verfahren.

Bilder: KSB

Keine Schnitte, keine Narben: Myome können mittlerweile dank der Sonata-Methode schonend und minimalinvasiv behandelt werden. Eine Gebärmutterentfernung kann so in vielen Fällen vermieden werden. Klinische Studien belegen zudem, dass Verwachsungen in der Gebärmutterhöhle – oft ein Problem nach herkömmlichen Myom-Operationen – weitestgehend ausbleiben. Das Kantonsspital Baden (KSB) bietet das Verfahren als eines von nur sechs Spitälern in der Schweiz an.

Professor Martin Heubner, Direktor des Departementes Frauen und Kinder am KSB, ist von der in den USA entwickelten Technik sehr angetan: «Mit dem sehr zuverlässigen und komplikationsarmen Verfahren können wir die betroffenen Frauen nun ganz ohne Skalpell und ohne Röntgenstrahlen von ihren ­Beschwerden befreien.» Heubner bietet die Technik seinen Patientinnen als ­Alternative zu den herkömmlichen Behandlungsverfahren an. «Für ein innovatives Spital wie das KSB ziemt es sich, auch ein solches minimalinvasives Verfahren im Repertoire zu haben.»

Dies insbesondere auch, weil in Heubners Sprechstunden regelmässig Patientinnen auftauchen, die aufgrund von Gebärmuttermyomen unter schweren Monatsblutungen oder Schmerzen leiden. Das ist wenig überraschend. Denn Myome, gutartige Muskelknoten der Gebärmutterwand, sind mit einem Anteil von bis zu fünfzig Prozent die häufigsten gutartigen Tumoren bei Frauen im gebärfähigen Alter. Achtzig Prozent dieser Myome treten im Alter zwischen 30 und 50 Jahren auf. Zu den möglichen Symptomen zählen schwere Blutungen, ­Regelschmerzen oder krampfartige Schmerzen. Da die Familienplanung der Betroffenen häufig noch nicht ­abgeschlossen ist, stellt sich gerade in diesem Fall die Frage nach einer wirksamen, aber die Gebärmutter schonenden Behandlung.

Der schonende Eingriff dauert nur wenige Minuten

Genau das zeichnet das Sonata-Verfahren aus. Dabei führt der Gynäkologe eine schmale Sonde über die Scheide in die Gebärmutter der teil- oder vollnarkotisierten Patientin ein. Hier angekommen, gibt die Sonde Ultraschallwellen ab und ermittelt so die Position des Myoms. Dann wird der Gewebeknoten sondiert und mit Hilfe von ­Radiofrequenzwellen über die Sonde gezielt erhitzt. Das dauert nur wenige Minuten pro Myom. Das Gewebe stirbt ab und das Myom schrumpft in den folgenden Wochen zusammen, was zur Linderung der Symptome führt: Nach drei Monaten haben sich die Blutungsstörungen erfahrungsgemäss um neunzig Prozent reduziert. Damit stellt das neuartige Verfahren eine schmerzfreie und schonende Alternative zu den herkömmlichen Methoden der Myom-Behandlung dar, wie beispielsweise der Myomembolisation über einen Katheter, hormonelle Behandlungen oder Operationen.

«Die meisten Frauen verspüren bereits sehr rasch nach dem Eingriff eine deutliche Besserung», sagt Heubner. Am KSB wurden bisher über zwei Dutzend Patientinnen mit der Sonata-­Methode behandelt. Da auch in anderen Spitälern in der Schweiz und Deutschland äusserst positive Erfahrungen mit Sonata-Behandlungen gemacht wurden, hat sich das KSB entschieden, von diesem Verfahren auch in Zukunft Gebrauch zu machen und das Gerät definitiv anzuschaffen.

Weitere Informationen unter:

blog.ksb.ch

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