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«Bei offenen Türen laufen weniger weg»

Thomas Sutter arbeitet als Leiter Pflege & Fachtherapien bei den Psychiatrischen Diensten Aargau (PDAG). Er ist unter ­anderem für die Akutstationen zuständig. Diese werden seit dem Umzug in den Neubau im Sommer 2020 fast durchgehend offen geführt.

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Thomas Sutter, Leiter Pflege & Fachtherapien, Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie.

Thomas Sutter, Leiter Pflege & Fachtherapien, Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie.

Bild: zvg

Herr Sutter, was bedeuten offen geführte Stationen für Ihren Berufsalltag?

Im Akutbereich haben wir viele Patientinnen und Patienten, die nicht freiwillig in die Klinik kommen. Trotzdem gilt es, innerhalb kurzer Zeit eine vertrauensvolle Beziehung aufzubauen, die eine Behandlung ermöglicht und den Patienten auf dem Weg aus der Krise unterstützt. Die offenen Türen helfen uns hierbei. Dies ermöglicht mehr Partizipation und Selbstbestimmung in der Behandlung. Das fördert wiederum den Dialog mit den Patienten und somit die therapeutische Beziehung. Gleichzeitig herrscht auf den Stationen sofort eine andere Atmosphäre, wenn die Türen offen sind. Das ist nicht nur für die Patienten angenehmer, sondern auch für uns Mitarbeitende und sorgt auch für mehr Sicherheit. Bemerkenswerterweise gibt es dadurch weniger Entweichungen von Patienten. Denn flüchten will man nur, wenn man eingeschlossen ist.

Welche Aufgaben gehören zum Pflegeberuf?

Der Beruf ist zu vielseitig, um das vereinfacht beantworten zu können. Im Grundsatz versuche ich als Leitungsperson, opti­male Rahmenbedingungen zu schaffen, damit die interprofessio­nellen Teams auf den Stationen den Patientinnen und Patienten die bestmögliche Behandlung bieten können. Wenn das klappt, haben wir zufriedene Patien- ten und Mitarbeitende. Die ­Zu­friedenheit bei den Mitar­beitenden ist in Zeiten eines hohen Fachkräftemangels entscheidend.

Was gefällt Ihnen besonders an Ihrem Job?

Ich selbst und die Personen, mit denen ich zusammenarbeite, versuchen permanent die Behandlung der Patienten zu verbessern. Es macht Freude, wenn die Teams verschiedenster Professionen diesen Prozess aktiv mitgestalten. So war das auch beim Wechsel zur Akutpsychiatrie mit offenen Türen. Hätten nicht alle mitgewirkt, hätte es nicht funktioniert. Es hat die Teams auch näher zusammengebracht und die Patienten sind zufriedener.

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