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Ist meine Tochter magersüchtig?

Meine Tochter (15) hat vor sechs Monaten mit einer Diät begonnen. Immer intensiver hat sie sich mit dem Thema Essen, Kalorien und Bewegung auseinandergesetzt. Gewisse Lebensmittel nimmt sie gar nicht mehr zu sich, isst nur noch kleine Portionen und bewegt sich sehr viel. Sie hat zirka fünf Kilogramm abgenommen. Ich mache mir Sorgen. Was soll ich machen? Frau M. S. aus F.

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Noch gesund oder schon krankhaft?

Noch gesund oder schon krankhaft?

Ratgeber Gesundheit Heute: Belén Vázquez, Leitende Psychologin, Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie, PDAG

Ratgeber Gesundheit Heute: Belén Vázquez, Leitende Psychologin, Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie, PDAG

Bild: PD

Ihre Sorge ist verständlich. Es ist wichtig, solche Veränderungen im Verhalten ernst zu nehmen.

Die Auseinandersetzung mit dem eigenen Körper ist eine wichtige Aufgabe im Jugendalter. Die Einstellung zum Körper verändert sich, es wird vermehrt auf das Aussehen geachtet, damit experimentiert und man orientiert sich an Vorbildern aus den sozialen Medien. In vielen Fällen schlagen die Jugendlichen einen positiven Weg ein und entwickeln eine gesunde Beziehung zu ihrem Körper.

In manchen Fällen kann sich aber im Jugendalter eine Anorexie (Appetitlosigkeit) und mit der Zeit gar eine Magersucht (Anorexia nervosa) entwickeln. Dabei sind weibliche Jugendliche häufiger von dieser psychischen Störung betroffen. Kriterien, die für eine Anorexie sprechen, sind Gewichtsverlust, eine ausgeprägte Angst vor einer Gewichtszunahme, eine exzessive Ausein­andersetzung mit dem Thema Essen und eine verzerrte Wahrnehmung des Körpers. Um eine Gewichtsreduktion zu erreichen, werden verschiedene Mass­nah­men wie exzessiver Sport, Erbrechen oder Einnahme von Abführmitteln eingesetzt.

Wichtig ist, das Gespräch mit Ihrer Tochter zu suchen und Ihre Beobachtungen und Sorgen mitzuteilen und zu besprechen. Nehmen Sie sich die Zeit, um die Hintergründe für die Verhaltensänderungen sowie die Ängste Ihrer Tochter zu verstehen und gemeinsam eine Anmeldung bei einer Fachperson vorzunehmen. In der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie der PDAG erhalten sowohl Sie als auch Ihre Tochter die fachliche Unterstützung, um einen Umgang mit der Problematik zu finden.

Kontakt und weitere Informationen:
Tel. 056 462 20 10, kj.zentrale@pdag.ch, www.pdag.ch

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