Zahl der Woche

47 Millionen Verlust: Die Super-League-Stars sind wegen der Coronakrise sehr viel weniger wert

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Heute hat das Onlineportal Transfermarkt die aktuellen Marktwerte veröffentlicht. Durch die Coronakrise sind diese überall auf der Welt gesunken. Der Wert aller Super-League-Spieler sinkt von 280 Millionen Euro auf neu 233 Millionen. Auch der FCB verliert knapp neun Millionen an Wert. Vor allem den Keeper trifft es besonders stark.

Innerhalb eines Monats verliert Jonas Omlin 1,2 Millionen Euro an Wert. Wie dem FCB-Torhüter ergeht es auch vielen anderen Fussballern. Durch die neue Bewertung des Onlineportals Transfermarkt.de hat der Wert aller Kicker auf der Welt wegen der Coronakrise um sage und schreibe 9,2 Milliarden Euro abgenommen. Die Super League beteiligt sich mit rund 47 Millionen an dieser Summe.

Den Virus-Effekt berechnet Transfermarkt.de wie folgt: Spieler, die vor 1998 geboren wurden, werden um 20 Prozent ihres bisherigen Marktwertes abgewertet. Spieler, die nach dem 1. Januar 1998 geboren wurden, verlieren zehn Prozent ihres Werts. 

Transfermarkt-Geschäftsführer Matthias Seidel sagt gegenüber der Zeitung "Sportbild": „Die Coronakrise hat schon jetzt weitreichende finanzielle Folgen für die Vereine. Das wird sich auch bei den künftigen Transfersummen zeigen, die einen großen Einfluss auf unsere Marktwerte haben. Da aktuell keiner weiß, wann wieder eine Transferphase stattfindet, ist eine jetzige Reaktion aus unserer Sicht nötig.“

Der FC Basel hat in der Super League hinter YB die grössten Marktwertverluste zu verzeichnen, was alleine daran liegt, dass der Kader grundsätzlich wertvoller ist, als der der meisten Konkurrenten. Nur Youngster Orges Bunjaku schafft es, den Corona-Effekt auszugleichen. Sein Marktwert liegt unverändert bei 250'000 Euro. Alle andere FCB-Spieler schreiben Verluste.

FCB-Sportchef Ruedi Zbinden sagte bereits vor zwei Wochen: "Ich glaube, dass die Krise auch im Fussball einiges verändern wird, zum Beispiel die Ablösesummen. Wenn die Spieler, die ich aktuell anschaue, im Sommer etwas günstiger zu haben wären, wäre das natürlich auch für den FCB interessant. Handkehrum werden unsere Spieler, die vor einem Wechsel ins Ausland stehen, auch billiger." Prognosen wollte Zbinden damals keine erstellen. Diesen Job hat ihm jetzt Transfermarkt.de abgenommen.

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