Handball NLA

Am ersten Punkt geschnuppert: Der TV Endingen verliert knapp mit 24:28 gegen den BSV Bern Muri

Konnten sich trotz erneuter Niederlage im Spiel gegen die Berner steigern: Christian Riechsteiner und der TV Endingen.

Im zweiten Spiel der Saison trifft der TV Endingen auswärts auf den BSV Bern Muri. Nachdem die Mannschaft zum Saisonauftakt einen Niederlage gegen den HC Kriens-Luzern erleiden musste, kann Endigen auch auswärts nicht punkten und verliert mit 24:28.

Nach der Auftaktniederlage gegen Kriens zogen die Handballer des TV Endingen auch auswärts gegen den BSV Bern Muri den Kürzeren. Trotzdem gibt die beherzte Leistung der Surbtaler viel Anlass zu Hoffnung. Nach einer ausgeglichenen und von Beginn weg hart umkämpften Startphase lagen die Teams gleichauf. Knapp eine Viertelstunde war gespielt, da wanderten zwei Berner auf die Strafbank, doch daraus konnten die Endinger zu wenig Kapital schlagen.

«Die doppelte Überzahl hätten wir ausnützen müssen», ärgerte sich Endingens Captain Christian Riechsteiner nach der Partie. Doch es kam noch schlimmer, die Berner zogen davon und konnten sich bis zum Seitenwechsel einen Vorsprung von drei Treffern erarbeiten.
Doch auch davon liessen sich die Surbtaler nicht beeindrucken.

Und dies obwohl der deutsche Schütze Joel Huesmann bereits im ersten Durchgang ausfiel. Der Hüne zog sich wohl eine Kapselverletzung zu. Und Riechsteiner konnte fast nur in der Verteidigung spielen. Der eigentlich zentrale Rückraumstratege ist immer noch leicht angeschlagen. So musste – unter anderem – auch Simon Wittlin auf der zentralen Rückraumposition agieren. Und dies obwohl der baumlange Basler sich eigentlich sonst durch die Lücken am Kreis wühlt.

Ausfälle im Angriff machten sich bemerkbar

Trotzdem kamen die Endinger nach gut 40 Minuten durch den jungen Yannik Mühlebach zum Ausgleich. Nach dem 18:18 folgte das 19:19, doch die Endinger schafften es in dieser entscheidenden Phase einfach nicht, an den Bernern vorbeizuziehen. Zum einen machten sich die Ausfälle im Angriff immer mehr bemerkbar, zum anderen kamen die Gastgeber zu mehreren Treffern, bei denen sie mindestens die erlaubten drei Schritte machten.

Doch Riechsteiner sucht die Fehler bei der eigenen Mannschaft: «Wir haben drei, vier Fehler zu viel gemacht», betont der Ur-Endinger. Und diese wurden knallhart bestraft. Und schliesslich machten sich die Aargauer das Leben auch selbst schwer, indem sie Zeitstrafen kassierten.

Schafroths wuchtiger Treffer

Den Schlusspunkt setzte Sven Schafroth, der auf diese Saison zu Endingen kam, mit seinem fünften Treffer. Bester Werfer mit acht Toren war mit Claudio Vögtli ebenfalls ein Neuzugang. Schafroths wuchtiger Treffer bedeutete das 28:24 für den BSV Bern und bescherte ihm gleichzeitig die Auszeichnung zum besten Spieler seines Teams. Darauf hätte er wohl gerne verzichtet und den ersten Zähler auf dem Konto verbucht.

«Trotzdem ist die Stimmung im Team gut. Wir haben nichts zu verlieren», meinte der angeschlagene Captain augenzwinkernd. Jetzt hat die Mannschaft von Trainer Zoltan Majeri Zeit, um sich neu zu sammeln, bevor es am Samstag, 14. September, zum Duell gegen den RTV Basel kommt. Ein harter Gegner, der aber in Reichweite der Surbtaler liegen könnte. Jedoch auch nur, wenn alle fit sind und auf ihren angestammten Positionen spielen können.

Sie haben die Partie verpasst? Sehen Sie sie hier in der Aufzeichnung des Livestreams nach:

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