Auch für den Trainer: Die Ausgangslage des FC Aarau vor dem Knüller gegen GC ist verlockend

Ein Sieg bei den Zürchern (ab 20 Uhr im AZ-Liveticker) würde den FCA näher an den Leader rücken lassen. Die Vorbereitung vor dem Spitzenspiel verlief nicht ideal.

Ruedi Kuhn
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Wirds wieder giftig? Rencontre im Hinspiel (FCA-GC 0:1) zwischen Santos und Aaraus Stojilkovic

Wirds wieder giftig? Rencontre im Hinspiel (FCA-GC 0:1) zwischen Santos und Aaraus Stojilkovic

Urs Lindt / freshfocus

Was für eine Spannung an der Tabellenspitze der Challenge League! Pikant: In der 17. Runde kommt es zu drei Direktduells jener Mannschaften, die auf Rang eins bis sechs klassiert sind. Wenn sich Stade Lausanne-Ouchy und Thun unentschieden trennen und Winterthur in Schaffhausen nicht gewinnt, kann der FC Aarau mit einem Sieg gegen Leader GC den Sprung auf Platz zwei schaffen. Eine verlockende Ausgangslage, nicht wahr, Stephan Keller? «Es ist eine verlockende Ausgangslage», bestätigt der Trainer des FC Aarau. «Aber das Spiel gegen GC wird ein Kampf, ein hartes Stück Arbeit. Wenn wir gegen den Leader bestehen wollen, muss von uns allen mehr kommen als während der 1:3-Niederlage in Wil.»

Keller will nach der enttäuschenden Leistung in Wil eine Reaktion sehen. Bezüglich der Startformation gegen GC lässt er sich nicht in die Karten schauen. Kevin Spadanuda dürfte im Letzigrund aller Voraussicht nach erste Wahl sein. Der 24-jährige Flügelstürmer ist gut drauf und war in Wil einziger Torschütze auf Aarauer Seite. Kommt hinzu, dass ihm die Geburt seiner Tochter Naraia einen zusätzlichen Motivationsschub verliehen hat. Wer im zentralen Mittelfeld von Beginn an neben Olivier Jäckle spielen wird, ist offen. Entweder ist es Silvan Schwegler oder Mats Hammerich.

Die Trainingsbedingungen waren für den FC Aarau in dieser Woche alles andere als ideal. Wegen des Schnees und Regens konnte die Mannschaft nicht auf Naturrasen trainieren. Der C-Platz im Brügglifeld wurde zwischenzeitlich zwar von der weissen Pracht befreit, aber die starken Schneefälle am Mittwoch und der starke Regen am Donnerstag verhinderten das eine oder andere Mannschaftstraining. So fanden die Trainingseinheiten in den vergangenen Tagen auf dem Kunstrasen im Schachen und in der Schachenhalle statt.

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