Fussball 1. Liga

Aus der Minikrise gekämpft: Der FC Wohlen gewinnt mit 2:0 gegen das Tabellenschlusslicht Zug 94

Erfolgreicher Abend im heimischen Stadion: Der FC Wohlen besiegt seinen Gast Zug 94 verdient mit 2:0.

Der FC Wohlen kämpft sich zuhause aus der Minikrise und sichert sich drei verdiente Zähler gegen das Tabellenschlusslicht aus Zug. Wohlen nimmt den Kampf an, der ihm Zug 94 bietet und schickt den Gast mit 2:0 zurück in die Innerschweiz.

Zwei weniger erfolgreiche Wochen liegen hinter den Wohler Akteuren. Dem vorzeitigen Cup-Aus gegen den FC Red Star folgte eine deutliche Niederlage gegen Aufstiegsaspirant und Konkurrenz Biel.

Dort präsentierte sich der FCW besonders nach der Pause ideenlos und unkonzentriert. Eigentlich ein Spiegelbild der gesamten Saison. Immer mal wieder gönnten sich die Wohler in ihren Partien kurze Auszeiten. Eine ganze Hälfte jedoch, das war neu. Es folgte eine 0:3-Niederlage.

Nun gastierte in Zug 94 das Tabellenschlusslicht im Stadion Niedermatten. Ein unangenehmer Gegner, gerade wegen der Tabellensituation. Teams im Keller der Tabelle müssen um jeden Punkt kämpfen. Und das taten die Zuger auch am Samstag im Stadion Niedermatten. Für Fussballfeinschmecker war die Partie in der ersten Hälfte wahrlich kein Augenschmaus. Freunde von Kampf, Moral und Einsatzwille jedoch konnten frohlocken. Und das lag vor allem am Heimteam!

Herausragende Techniker und viel Kraft

Wohlen nahm den Kampf an, den ihnen Zug bot. In der ersten Halbzeit noch spielte sich das Spiel, auch darum, mehrheitlich im Mittelfeld ab. Wirklich gefährliche Torraumszenen waren Mangelware. Das sollte sich jedoch nach der Pause ändern.

Was unterscheidet den FC Wohlen von Zug 94? Ohne den Zugern zu nahe treten zu wollen, beim FC Wohlen tummeln sich einige herausragende Techniker, allen voran der bärenstarke Ronny Minkwitz. Der Deutsche machte eines seiner besten Spiele im Dress des FC Wohlen und lancierte in Hälfte Zwei Angriff um Angriff auf das Zuger Tor.

Nur Folgerichtig, dass er sich als Vorlagengeber von Davide Giampas 1:0 in der 57. Minute auszeichnete. Ein Brustlöser für den FCW, der nur zehn Minuten später nach einem Eckball nachlegen konnte. Mehrfach schien der Ball schon verloren, ehe die Kugel vor den Füssen von Kapitän Marko Muslin landete, der mit viel Kraft und vor allem Willen zur Entscheidung einnetzen konnte.

Alleine auf weiter Flur

Zug musste nun natürlich öffnen und den Wohlern boten sich einige Möglichkeiten das Torekonto noch etwas auszubauen. Die Grösste Gelegenheit hatte Minkwitz, der nach einem unnachahmlichen Solo erst am Pfosten scheiterte.

Kurz vor Schluss waren die eingewechselten Karadeniz und Pelae alleine auf weiter Flur, der nach seiner Einwechslung auffällige und trotz seiner Statur quirlige Brasilianer brachte die Kugel jedoch nicht zu Mitspieler Karadeniz.

Letztlich blieb es beim 2:0 aus Sicht der Gastgeber, die sich einen verdienten Dreier im Kampf um die Tabellenspitze sichern konnten.

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