Fussball 1. Liga
Der FC Baden verliert 0:2 gegen Solothurn – der FCS ist auch im neunten Spiel ungeschlagen

Der FC Solothurn bleibt weiter ohne Verlustpunkte. Auch das neunte Spiel der Saison gewinnt das Team. Diesmal 2:0 gegen den FC Baden.

Pius Rüegger
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Der FC Baden verliert gegen Solothurn.

Der FC Baden verliert gegen Solothurn.

Hansjörg Sahli

Auch Baden konnte Solothurn nicht bremsen. Der Leader mit dem Punktemaximum agierte bei diesem 2:0-Erfolg zu clever. Die Ostaargauer gerieten bereits nach 109 Sekunden in Rücklage. Diese wurde zum Ballast und wog für die Gäste zu schwer, obwohl sie spielerisch ebenbürtig auftraten und sich klar mehr Spielanteile sicherten. „Sie haben es uns extrem schwierig gemacht, weil sie so früh in Führung gehen konnte“, stellte Baden-Trainer Thomas Jent fest. Obwohl Regisseur Ladner sein Team immer wieder antrieb, wollte sich effektive Torgefährlichkeit nicht einstellen. Die Platzherren gerieten unter Druck und mussten sich teilweise stark zurück ziehen. Doch diese Belastungs- und Bewährungsprobe bestanden sie ohne ernsthafte Probleme. „Wir haben zu wenig zum Abschuss gefunden und bei unserem letzten Pass hatte immer wieder ein Solothurner sein Bein dazwischen“, anerkannte Jent.

Erneut ging die Rechnung für Trainerfuchs Dariusz „Darek“ Skrzypczak auf. Arifi löste sich in diesen Startminuten aus dem Mittelfeld und bezog Stauffer sowie Bisevac in seine Passfolge ein, ehe er in deren Rücken wieder angespielt wurde und flach nach links ziehend sein erstes Ernstkampftor für den Platzklub schoss. Dadurch war die Truppe von Thomas Jent gefordert und musste viel Laufarbeit leisten. Mit ihrem viel Kraft kostenden Mittwochspiel gegen Münsingen in den Beinen wurde diese Herausforderung zur Herkulesaufgabe. Dieser stellten sich die Badener. Sie blieben bis zuletzt offensiv.

Eine erfolgreiche Gegenwehr vermasselten sich die Aargauer jedoch selbst früh nach dem Seitenwechsel (54.). Nach einem Solothurner Eckball vertändelte Goalie Baldinger den Abstoss und Veronica war aufmerksam. Er nützte diesen Umstand und erhöhte auf 2:0. „Beim 2:0 müssen wir den Ball aus dem Raum schlagen“, ärgerte sich Badens Teamchef. Damit machten sich die Besucher die vom Doppelwechsel von Muff und Gmür für Weilenmann und Stump auf die zweite Halbzeit erhoffte Steigerung der Abschlussquote früh selbst zunichte. „Diese beiden Spieler sind am Mittwoch viel gelaufen und ich wollte zwei frische bringen“, erklärte Jent diesen Doppelwechsel. „Das Mittwochspiel war extrem hart“, verwies er auf die Müdigkeit und dadurch fehlende Frische in seinem Team. Die beste Chance – ein scharf und präzise getretener Freistoss von Toni – parierte Solothurns Hüter Jeffrey Grosjean in der 86. Minute mit einer Glanzparade. Gesamthaft fehlten dieser Partie Torszenen. Einerseits ging Solothurns taktische Rechnung auf, anderseits fehlten Baden die Kräfte und Mittel das zielführende Rezept dagegen zu finden.