Wie das aussieht, wenn zwei Mannschaften aufeinander treffen, von denen eine ums Überleben spielt und die andere nur noch für die Statistik? Am Sonntagnachmittag in der Aue war’s zu sehen.

Birsfelden, dem lediglich zwei Punkte aus vier Spielen zum Ligaerhalt fehlten, trat von Anfang an entschlossener auf, war in Angriff wie Verteidigung präsenter und stellte vor allem die Offensive der Heimmannschaft konstant vor grösste Probleme.

Unkonzentriertheit gipfelt in roter Karte

Städtli 1, dessen Saisonziele (3. Platz und die meisten Punkte seit dem Aufstieg in die NLB) vergleichsweise abstrakt sind, fand nie wirklich ins Spiel. Was zu unzähligen Fehlern und Fehlschüssen führte und in der roten Karte gegen Pascal Bühler gipfelte.

Dessen gut gemeinter Versuch, einen Gegenstoss im Zurückrennen zu vereiteln, wurde von den Unparteiischen stante pede mit der Höchststrafe belegt. Nicht der einzige umstrittene Entscheid in der aufgeheizten Atmosphäre des gut besuchten Hexenkessels.

Über die Interventionen der Offiziellen mag man denken, was man will: Die Niederlage hat sich Städtli letztlich selber zuzuschreiben. Respektive der Entschlossenheit der Gäste aus Birsfelden, die das klar bessere Kollektiv stellten und absolut verdient die rettenden zwei Punkte aus der Aue mitnahmen.