Fussball, 2. Liga inter

Der zweite Sieg ist in der Tasche – und damit ist auch das erste Ziel des FC Klingnau erreicht

Samir Bajramovic (rechts) gibt Anweisungen.

Samir Bajramovic (rechts) gibt Anweisungen.

Der FC Klingnau weiss weiterhin zu gefallen und spielt in der neuen Saison frech mit. Beim Gastspiel in Aegeri gewinnt er mit 2:1. Der Sieg konnte dabei erst in der Schlussphase sichergestellt werden.

Nach vier Spielen hat der FC Klingnau sieben Punkte auf dem Konto. Das war dem Zurzibieter Klub aus der 2. Liga inter nicht zugetraut worden. Erstens, weil er in der vergangenen Saison nach 13 Spielen so viele Punkte gesammelt hatte und zweitens, weil sich die Mannschaft auf die neue Spielzeit erheblich verjüngt hat. Am Sonntag landeten die Klingnauer ihren zweiten Saisonsieg und gewannen beim FC Aegeri mit 2:1. Die Entscheidung fiel dabei erst spät.

Trainer Samir Bajramovic ist mächtig stolz auf seine Truppe. «Es war mein Ziel, die sieben Punkte möglichst schnell zu erreichen», sagt er, «und dass wir das jetzt schon geschafft haben, ist natürlich super.»

Wechsel zahlen sich aus

Er lobte seine Mannschaft wie schon in der Vorwoche für ihre kämpferische Einstellung und ihre Einsatzbereitschaft. Ebenso Freude bereitete ihm die Viererkette, auch wenn diese zunächst Probleme hatte Einwürfen des Gegners. Da habe man sich aber steigern können. In der 33. Minute ging Klingnau dank Paulo Arias mit 1:0 in Führung. Nach einem Freistoss in der 50. Minute kassierte es allerdings den Ausgleich.

Mit frischen Kräften wollte Bajramovic dem Druck der Hausherren entgegenwirken. Es sollte gelingen. Die Klingnauer verteidigten mit viel Engagement, dennoch kam der FC Aegeri zu mehreren Torschüssen, einer klatschte an den Pfosten. In der Schlussphase drehten die Gäste aber nochmals auf und holten dank dem eingewechselten Arianit Ibrahimi einen Elfmeter heraus. Polat Günes blieb vom Punkt souverän und sicherte dem Team damit in der 85. Minute den knappen Sieg. Neu liegen die Klingnauer auf dem fünften Rang – mit sieben Punkten. Am kommenden Sonntag treffen sie um 16 Uhr zuhause auf den viertplatzierten und punktgleichen SC Zofingen. Ob die Spieler dann ihren Trainer auch wieder stolz machen?

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