Eishockey
Die beeindruckende Konstanz der 2. Mannschaft der Argovia Stars

In der Playoff-Finalserie der 2. Liga greifen die Argovia Stars zum siebten Mal in den letzten acht Jahren nach dem Meistertitel. Nach dem 6:3-Heimsieg gegen den HC Münchenbuchsee-Moosseedorf vom Donnerstag steht heute die Finalissima an.

Fabio Baranzini
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Die Argovia Stars erzwingen im 2. Liga-Playofffinal eine Finalissima
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Die Argovia Stars erzwingen im 2. Liga-Playofffinal eine Finalissima Argovia Stars Torhüter Lars Hess pariert einen Puck.
Die Argovia Stars erzwingen im 2. Liga-Playofffinal eine Finalissima Die Argovia Stars um David Steuri hatten viel Grund zum Jubeln.
Die Argovia Stars erzwingen im 2. Liga-Playofffinal eine Finalissima Argovias Tobias Steiner (Nr. 11) im Zweikampf mit Münchenbuchsees David Denier (83).
Die Argovia Stars erzwingen im 2. Liga-Playofffinal eine Finalissima Argovias Marc Emmenegger (l.) hat das Nachsehen gegen Münchenbuchsees Luki Suter.
Die Argovia Stars erzwingen im 2. Liga-Playofffinal eine Finalissima Argovias Marc Emmenegger (l., Nr. 27) und Andrea Riolo (r., 14) können nichts mehr gegen Münchenbuchsees Luki Sutes Schuss ausrichten und müssen sich auf ihren Torhüter Lars Hess verlassen.
Die Argovia Stars erzwingen im 2. Liga-Playofffinal eine Finalissima Argovias Silvan Koch (r.) im Zweikampf mit Münchenbuchsees Luki Suter.

Die Argovia Stars erzwingen im 2. Liga-Playofffinal eine Finalissima

Fabio Baranzini

Es hat schon fast Tradition, dass die zweite Mannschaft der Argovia Stars im Frühjahr um den Meistertitel in der 2. Liga spielt. Bereits zum siebten Mal in den vergangenen acht Jahren stehen sie im Playoff-Final. Vor zwei Jahren gabs den einzigen Titel. Ob in diesem Jahr ein zweiter dazu kommt, wird sich heute Abend zeigen. Doch unabhängig davon – die konstant starken Leistungen der Argovia Stars sind beeindruckend. Was ist das Geheimnis hinter dem Erfolg?

«Wir haben eine gute Mischung im Team. Zudem spielen einige Routiniers mit 1.Liga-Vergangenheit seit zehn oder zwölf Jahren zusammen. Sie verstehen sich blind», sagt Sportchef Peter Hofmann. Trainer Roger Burkart, der das Team drei Mal in Folge in den Final geführt hat, fügt einen weiteren Aspekt hinzu: «Wir haben mit Lars Hess den besten Torhüter der gesamten 2. Liga. Das hilft uns enorm.»

Schmeichelhafte Argovia-Führung nach Startdrittel

Dass Hess ein sicherer Rückhalt ist, bewies er auch am Donnerstag im vierten Playoff-Finalspiel gegen den HC Münchenbuchsee-Mooseedorf. Im ersten Drittel hatte der Schlussmann der Stars mehr zu tun als ihm lieb war, denn das Geschehen spielte sich vorwiegend vor seinem Gehäuse ab. Hess hielt seinen Kasten jedoch rein und dank einem Treffer von Furger gingen die Stars mit einer etwas schmeichelhaften 1:0-Führung in die erste Pause. «Nach dem ersten Drittel musste ich die Jungs in der Kabine am persönlichen Ehrgeiz kitzeln, damit sie auch am Ende der langen Saison noch einmal alles gaben», so Burkart.

Er schien die richtigen Worte gefunden zu haben, denn die Gastgeber agierten im zweiten Abschnitt aggressiver, störten früh und sorgten für viel Verkehr vor Gäste-Torhüter Hirschi. Die Bemühungen zahlten sich aus. Siegwart traf zur verdienten 2:0-Führung und kurz darauf sorgten die Stars für das spielerische Highlight der Partie: Stefan Wernli schloss eine sehenswerte Passstafette übers ganze Feld mit einem eleganten Schlenzer zum 3:0 ab. Doch kurz vor Drittelsende konnte Münchenbuchsee auf 1:3 verkürzen. Die Hoffnung der Gäste kehrte zurück.

Der Wille entscheidet

Und die wurde zu Beginn des Schlussabschnittes weiter genährt, denn Denier gelang der Anschlusstreffer. Doch die Reaktion der Starts fiel heftig aus. Nur zehn Sekunden später düpierte Wernli Torhüter Hirschi aus spitzem Winkel und kurz darauf entschied der Stürmer mit seinem dritten Treffer die Partie in Unterzahl.

Am Ende feierten die Argovia Stars einen 6:3-Heimsieg und dürfen weiter vom Meistertitel träumen. «Wir werden in der Finalissima alles geben, denn die Teams laufen am Limit und daher wird der Wille entscheidend sein», blickt Burkart voraus.

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