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Die Bewährungsprobe nach dem Aufstieg für den TC Teufenthal

Die Männer des TC Teufenthal starten als Aufsteiger in die Nationalliga-B-Interclubsaison. Genau wie die Frauen des TC Zofingen, die zum zweiten Mal in der zweithöchsten Spielklasse auflaufen, streben sie den Ligaerhalt an.

Es ist das erste Mal seit 2012, dass der Kanton Aargau sowohl bei den Männern als auch bei den Frauen ein Team in der zweithöchsten Interclubspielklasse der Schweiz stellt. Damals waren es der TC Baregg-Baden bei den Männern und der TC Brugg bei den Frauen. Jetzt sind es die Männer des TC Teufenthal und die Frauen des TC Zofingen, die zu den besten Clubmannschaften des Landes zählen.

In der Nationalliga B aufzulaufen, war das grosse Ziel der Teufenthaler. Ein Ziel, das sie über Jahre konsequent verfolgt und in der letzten Saison dank einer überzeugenden Spielzeit erreicht haben. Das ambitionierte Interclubprojekt, das vor sieben Jahren in der 3. Liga begann, ist aufgegangen. Die Teufenthaler haben die Nati B erreicht und das erfreulicherweise fast ausschliesslich mit jungen Aargauer Spielern. Einzig der Deutsche Frank Wintermantel wurde im vergangenen Jahr als Verstärkung auf Position eins eingesetzt.

Die Wunschmannschaft ist komplett

Nun steht für die Teufenthaler die Bewährungsprobe an. Der Sprung von der Nationalliga C in die Nationalliga B ist gross und wurde schon vielen Aufsteigern zum Verhängnis. Das soll den Wynentalern nicht passieren, denn dafür waren die Anstrengungen der Verantwortlichen in den letzten Jahren zu gross. Im Hinblick auf die erste Saison in der NLB wurde von den Verantwortlichen rund um Nicole Riniker und Frank Attula, die das Projekt seit Anfang betreuen, nochmals viel investiert – insbesondere im Sponsoring und beim Rahmenprogramm während den Heimspielen.

Aber auch das Kader wurde für das NLB-Abenteuer verstärkt. Neben den bewährten Kräften aus dem Kanton und Verstärkungsspieler Frank Wintermantel sind zwei weitere Aargauer Spieler zum Team gestossen. Es sind dies Luca Keist (N3, 40), Junioren Schweizer Meister und letztjähriger U18-EM-Viertelfinalist, und Jonas Schär (N3, 67), der dem C-Kader von Swiss Tennis angehört und schweizweit zu den stärksten Spielern seines Jahrgangs zählt. Ebenfalls zum Team gehören neu die Deutschen Jonas Lütjen (N1, 5) und Marko Lenz (N2, 14), die jedoch lediglich auf Abruf für einen Einsatz bereit stehen. „Mit diesen Spielern haben wir nun unsere Wunschmannschaft komplett“, freut sich Nicole Riniker.  „So können wir auch in der neuen Saison auf unsere Aargauer Spieler setzen und die Mannschaft wenn nötig mit ausländischen Verstärkungsspielern ergänzen.“

Bei ihrem Debüt in der NLB haben sich die Teufenthaler den Ligaerhalt zum Ziel gesetzt. Keine einfache Aufgabe. Aber immerhin: Die Auslosung meinte es gut mit den Teufenthalern. Mit Frohberg und Nyon sollten sich zumindest zwei Teams in der Sechsergruppe befinden, die in Reichweite der Teufenthaler liegen. „Die Auslosung hätte definitiv schlimmer kommen können. Es wird natürlich trotzdem eine harte Saison, aber wir haben zumindest die Chance, den Ligaerhalt aus eigener Kraft zu schaffen“, sagt Riniker.

Mehr Breite für den Ligaerhalt

Der Ligaerhalt ist auch das grosse Ziel der Zofingerinnen, die bereits die zweite Saison in der Nati B in Angriff nehmen. Im Vergleich zum Vorjahr haben die Thutstädterinnen ihr Kader vergrössert. „Mit Janina Toljan und Kim Fontana haben wir zwei neue Spielerinnen verpflichten können. Dadurch sind wir breiter aufgestellt und können in diesem Jahr mehr rotieren“, sagt Teambetreuer Christoph Meyer. Dies Massnahme war nötig, nachdem die Zofingerinnen im Vorjahr wiederholt mit personellen Engpässen und Verletzungen zu kämpfen hatten. Das soll in diesem Jahr durch das breitere Kader und eine geschickte Planung verhindert werden. 

Geht dieses Vorhaben auf, stehen die Chancen gut, dass die Zofingerinnen ein weiteres Jahr in der Nationalliga B bestehen können, auch wenn die Konkurrenz in dieser Saison wohl enger zusammenrücken wird. „Diese Meisterschaft wird sehr ausgeglichen. Für uns ist vom Spitzenplatz bis zum Abstiegskampf alles möglich. Wenn wir die Duelle gegen das vermeintlich schwächste Team aus Lausanne und Aufsteiger Sursee gewinnen, haben wir gute Karten“, so Meyer.

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