Die Hinrunde der FC Aarau Frauen war ganz in Ordnung. Zwar konnte man sich nicht, wie zu Saisonbeginn als Ziel kommuniziert, unter die ersten fünf Plätze bringen, ist aber mit der vergangenen Spielzeit durchaus zufrieden. Und das Saisonziel bleibt das gleiche: in die erste Tabellenhälfte zu kommen.

Das wäre ihnen sogar vielleicht gelungen, wären da nicht die zahlreichen Ausfälle wie zum Beispiel Schwaller oder Pilgrim gewesen, um nur einige zu nennen. Auch Trainer Grütter sieht diese als Negativfaktor der ersten Saisonhälfte: „Vor dem Heimspiel gegen Zürich konnten wir praktisch gegen jede Mannschaft punkten. Von da an ist es uns ein bisschen schwerer gefallen.“

Nichtsdestotrotz lassen sich die FCA-Frauen davon nicht beirren. Denn nun sind alle, bis auf Pilgrim, wieder fit. Die 15-jährige Stürmerin hat sich im Training verletzt und fällt nun für zwei Wochen aus. „Es ist nichts gravierendes“, kommentiert der Trainer die Situation.

Verstärkung und Abgang

In den eigenen Reihen hat sich derzeit nicht sonderlich viel getan. Abgänge müssen die Aarauerinnen nur einen verkraften, Joelle Aschwanden hat mit dem Fussballspielen aufgehört. Dafür dürfen sie sich aber über eine neue Teamstütze freuen. Svenja Zengaffinen, die mit dem FC Basel bereits in der Champions-League-Qualifikation spielte, wird sie im Angriff verstärken.

Auch in der Winterpause wurde in Aarau viel gearbeitet. Am meisten konzentrierte sich der Trainer auf die Physis seiner Spielerinnen: „Ich habe das Gefühl, dass die Spielerinnen nun Physisch etwa alle auf dem gleichen Level sind. Wir haben sehr hart daran trainiert.“

Ausserdem gab es auch noch ein Erhol-Wochenende für die FCA-Frauen. Zusammen mit den Männern des FC Aarau verbrachten sie ein zwei Tage in Davos. „Wir haben zusammen Sachen unternommen und gut gegessen. Ich glaube, dieses Wochenende hat dem ganzen Team gut getan“, sagt Grütter zum Ausflug.

Es geht also wieder los. Und was den Aarauerinnen auf jedenfall klar ist: den Einstieg in die Rückrunde dürfen sie nicht verschlafen. Auch Grütter ist dieser Meinung: „Wir treffen in den ersten drei Spielen auf Küssnacht, Schlieren und Therwil. Alles Mannschaften, die in der Tabelle hinter uns liegen. Wenn wir in diesen Spielen Punkte liegen lassen, befinden wir uns wahrscheinlich schon auf den Abstiegsplätzen. Und das wollen wir mit aller Kraft verhindern.“