Volleyball NLB

Eine Niederlage zum Saisonende: Laufenburg-Kaisten verliert gegen Lutry-Lavaux

Nach zwei Vize-Meistertiteln reichte es in dieser Saison nur für Rang 5.

Nach zwei Vize-Meistertiteln reichte es in dieser Saison nur für Rang 5.

Es war das letzte Spiel der Saison und für beide Teams galt es zu gewinnen. Schliesslich mussten noch wichtige Punkte her, um die Saison in der vorderen Tabellenhälfte abzuschliessen. Seine Leistung abrufen konnte aber nur Lutry-Lavaux.

Im Startsatz merkte man beiden Teams an, dass noch etwas gehen musste in diesem Spiel. Laufenburg-Kaisten erwischt den etwas besseren Start. Mit zwei Blocks zu Beginn, einem Angriffspunkt von Stjepan Grgic über die Mitte und mehreren Punkten von Mathias Jost über die Diagoalposition führten sie mit 10:6.

Dann nahm Lutry-Lavaux ein Timeout und plötzlich stand es 11:12. Es kehrten vermehrt Fehler bei Laufenburg-Kaisten ein – drei direkte Angriffsfehler und Angriff in den Block. Smash 05 hatte extreme Probleme in der Annahme. Nach zwei weiteren Annahmefehler (trotz Timeout) stand es 11:14.

Vier Punkte betrug der Rückstand, später sechs. Hinzu kam, dass Laufenburg-Kaisten schlecht servierte. Aber der Hauptgrund für ihre Baisse war die Annahme. Die Bälle spickten zwar nicht direkt weg, aber so, dass Zuspieler Kaspar Bürge nichts machen konnte. Michael Moor machte noch zwei Punkte zum 14:21 und 16:21. Lutry liess sich den Satz aber nicht mehr nehmen und machte vier weitere Blockpunkte und gewann Satz 1 mit 25:16. 

Keine Kontinuität im Spiel

Auch der Start in den zweiten Satz war durchaus positiv, die Fricktaler spielten mit Biss. Moor war am Service, Grgic machte den Punkt zum 5:5. Aber: Bei Smash schlichen sich viele unnötige Fehler ein, der Rückstand wuchs auf 6:9. Wiederum haperte es vor allem an der Annahme.

Was auch ungewohnt war: Smash 05 hatte wenige Blocks. In allen Spielen zuvor war eine ihrer Stärken die Höhe am Netz und das gute Block-Timing. Im Spiel vom Samstag gab es im zweiten Durchgang keinen einzigen Blockpunkt. 7:13, später, 13:20 stand es. Einen katastrophalen Durchgang seitens der Fricktaler konnten die Romands ohne Mühe mit 25:16 gewinnen. 

Umstellen zu spät

Für den dritten Satz stellte Laufenburg-Kaisten um. Lucian Jachowicz war neu als Zuspieler auf dem Feld, Bürge spielte als Aussenangreifer. Und diese Umstellung funktionierte: Bürge verstärkte die Annahme, und obwohl er der kleinste Spieler auf dem Feld war, machte er am meisten Blockpunkte. Insgesamt blockte er vier Mal den Ball runter. Nun begann Lutry-Lavaux etwas zu schwächeln. Aber ein Timeout brachte ihnen wiederum den Schwung zurück und sie konnten einen 3:6 Rückstand in eine 12:9 Führung umwandeln.

Smash behielt diesen Rückstand bis kurz vor Satzende, als es 21:23 stand. Ein Angriffspunkt von Dario Schmid führte zum 22:23, ein Blockpunkt von Jörg Ebner zum 23:23. Ein unnötiger Eigenfehler führte dann zum ersten Satzball von Lutry-Lavaux, den sie auch gleich nutzen konnten.   

Aufgrund dieser Niederlage beendete Laufenburg-Kaisten seine dritte Saison in der NLB als Fünfter, auch weil Volero Zürich sein letztes Spiel gegen Uni Bern mit 0:3 verloren. (mgt)

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