Autorennsport
Fabio Leimer auch am zweiten Testtag schnell

Zuerst brauchte es am zweiten Testtag von Fabio Leimer viel Geduld, danach schnelle Runden. Beides zeigte der Aargauer Formel-2-Rennfahrer aus Rothrist. Er war zudem einer der fleissigsten Piloten an diesem Testtag.

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Fabio Leimer bei seinen Testfahrten in Jerez.

Fabio Leimer bei seinen Testfahrten in Jerez.

Bei schönstem andalusischen Frühlingswetter begann der zweite Testtag mit ungewohnt vielen Unterbrechungen. Gleich mehrmals musste der Testbetrieb mit der roten Flagge unterbrochen werden. Dadurch konnte der Aargauer Fabio Leimer zumindest in den ersten eineinhalb Stunden sein Programm nicht optimal abspulen und stand mehrheitlich an der Box.

Als dann endlich alles seinen gewohnten Lauf nahm, wechselte Fabio Leimer auf neue Reifen und konnte sich dabei gleich die drittbeste Zeit gutschreiben lassen. Zur Mittagspause war es dann mit 1.24.534 die viertschnellste Zeit.

Am Nachmittag zogen bereits früh einige Wolken auf, so dass Fabio relativ rasch auf die Strecke ging. Die sogenannten «long runs», die am Nachmittag auf dem Programm standen, brachten weitere wichtige Erkenntnisse, vor allem über die Haltbarkeit der Reifen. Logischerweise war dadurch an eine realistische Zeitenverbesserung nicht zu denken. Mit 38 gefahrenen Runden war der Rothrister unter anderem einer der fleissigsten Tester am heutigen Nachmittag.

Fabio Leimer meinte zu seiner Leistung: «Am Morgen hätte ich problemlos etwas schneller fahren können, doch wir hatten am Auto einige Einstellungen ausprobiert. Das stimmt mich sehr zuversichtlich. Auch mit den «long-runs» am Nachmittag bin ich sehr zufrieden. Ich konnte viel Fahren und somit auch viele weitere wichtige Informationen sammeln.» (nch)

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