Neue Saison

FC Klingnau: Auf die Feier folgt die Premiere

Der FC Klingnau befindet sich im Hoch. Das soll sich in der höherenLiga fortsetzen. Bild: Crippa

Der FC Klingnau befindet sich im Hoch. Das soll sich in der höherenLiga fortsetzen. Bild: Crippa

Beim FC Klingnau befindet man sich in Partylaune. Der Verein feiert heuer sein 70-Jahr-Jubiläum. Höhepunkt war Anfang Juli die Partie gegen den FC Aarau. Das Spiel ging zwar mit 2:7 verloren, dennoch befindet sich die Mannschaft im Steigflug. Dank einer fulminanten Rückrunde schafften die Zurzibieter erstmals den Aufstieg in die 2. Liga inter.

Nach den Festivitäten bestimmt der Fussball wieder den sportlichen Alltag. Am Sonntag starten die Klingnauer in die Saison. Der neue Mann an der Linie heisst Gianluca Pasanisi. Er ersetzt Danijel Kovacevic, der nach Waldshut wechselte. Der 42-Jährige betreute zuletzt den FC Regensdorf. Davor war Pasanisi bereits einmal im Zurzibiet tätig. Vor zwei Jahren trainierte er den FC Koblenz.

Nebst der sportlichen Herausforderung sprachen für Pasanisi praktische Gründe für ein Engagement in Klingnau. Er wohnt mit seiner Familie in Endingen. «Der Sportplatz ist praktisch vor der Haustüre.» Ausserdem pflegt er zum Städtliklub, insbesondere zu dessen Präsident Roger Meier, einen freundschaftlichen Kontakt.

Viele Leadertypen und ein Rückkehrer

Nach Abschluss der kurzen Vorbereitungsphase ist Pasanisi vom Gelingen der Mission Ligaerhalt überzeugt. «Als Neuling fehlen uns zwar die Erfahrungswerte.» Was er von seinen Spielern bisher gesehen hat, stimmt ihn aber zuversichtlich. «Wir haben eine gute Mischung zwischen erfahrenen und jungen Typen, die alle eines verbindet: der Ehrgeiz.» Er hat mehrere Leadertypen im Team ausgemacht.

Eine zentrale Rolle dürfte Rückkehrer Florian Adilj zukommen. Der 29-Jährige, der schon einmal für die Klingnauer kickte, stösst von Wettingen zu den Zurzibietern. «Mit seiner Erfahrung wird er uns Stabilität verleihen», glaubt der Trainer. Wo seine Spieler tatsächlich stehen, wird Gianluca Pasanisi am Sonntag sehen. Mit Freienbach kommt gleich ein Team nach Klingnau (Beginn: 16 Uhr), das seine Ambitionen auf einen Spitzenplatz angemeldet hat.

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Autor

Daniel Weissenbrunner

Daniel Weissenbrunner

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