FC Aarau
FCA-Trainer Weiler: «Man muss die Frau kennenlernen, bevor man sie haben kann»

Der FC Aarau bestritt heute das Abschlusstraining vor dem letzten offiziellen Heimspiel gegen Étoile Carouge. Das Training fand in eher ruhigem Ambiente statt, von Euphorie war kaum etwas zu spüren. Auch FCA-Trainer René Weiler hält den Ball bewusst flach.

Adrian Gottwald
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Beim FC Aarau liegt etwas in der Luft: Nachdem die letzte Saison eher mit Biegen und Brechen über die Runden gebracht wurde, weist nun alles darauf hin, dass die Aarauer über das Pfingstwochenende die Barragespiele gegen den FC Sion bestreiten werden.

Bis es soweit ist, muss allerdings noch eine letzte Hürde überwunden werden: Am Mittwoch-Abend (ab 20:15) muss der FCA gegen Carouge mindestens das gleiche Resultat wie die AC Bellinzona gegen Wohlen erzielen. René Weiler sieht die Partie keineswegs als Selbstläufer: «Es wird ein schwieriges Spiel. Carouge ist enorm gut in Form und hat in den letzten vier Auswärtsspielen nur gegen St.Gallen verloren.»

«An Sion denkt niemand»

Für ihn ist deshalb klar, dass das Barrage-Spiel gegen Sion bei keinem seiner Spieler im Kopf herumgeistert: «Wir konzentrieren uns auf das letzte Spiel. Man muss eine Frau ja auch erst kennenlernen, bevor man sie haben kann.»

Auf Schützenhilfe von Wohlen hofft der FCA-Trainer nicht. «Wohlen macht seinen Job für sich und wir machen unseren Job. Danach sehen wir, ob es für die Barrage reicht», so Weiler.

Egal wie das Spiel ausgeht: Weiler ist stolz auf das, was seine Mannschaft erreicht hat: «Wir haben ein junges, unerfahrenes Team und deshalb war ein Saisonverlauf, wie er jetzt eingetreten ist, keineswegs zu erwarten.»

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