Fussball, 1. Liga

Folgt das nächste Zu-Null-Spiel? Der FC Baden und der starke Goalie D'Ovidio empfangen den SC Goldau

Der FC Baden (rechts mit Cedric Franek und im Hintergrund mit Gabriele D'Ovidio im Tor) hat bisher noch keine Gegentreffer kassiert.

Der FC Baden (rechts mit Cedric Franek und im Hintergrund mit Gabriele D'Ovidio im Tor) hat bisher noch keine Gegentreffer kassiert.

Der FC Baden hat in seinen ersten beiden Spielen der neuen Saison noch kein Gegentor kassiert. Das liegt zum einen an einem starken Torhüter D’Ovidio und zum anderen auch daran, dass die Badener meistens dominant aufgetreten sind im Spiel nach vorne.

Er hat das Mindset, immer zu Null zu spielen, sagte Gabriele D’Ovidio in einem Interview. Das sei eine der Fähigkeiten, die er gut beim FC Baden einbringen kann. D’Ovidio ist neu im Team der Badener und hat in den beiden bisherigen Meisterschaftsspielen gespielt – zu null notabene. Der 24-Jährige, der von Sursee zu Baden gestossen ist, hat insbesondere in der zweiten Halbzeit gegen den FC Luzern II zweimal mirakulös pariert und so der Mannschaft am Ende zu einem Punktgewinn verholfen.

Ob D’Ovidio auch am Samstag gegen den SC Goldau im Tor steht, ist noch völlig offen. Sein Konkurrent Marvin Hübel erholt sich derzeit weiterhin von einer Verletzung, brennt aber ebenso darauf, wieder zu spielen wie es D’Ovidio tut. Mit seinen bisherigen Leistungen hat sich der italienische Staatsangehörige für weitere Einsätze empfehlen können.

Ein dominanter Auftritt ist gefordert

Am Samstag trifft Baden auf den SC Goldau. Goldau bringt der gemeine Bürger wohl eher mit dem dortigen Tierpark als mit Fussball in Verbindung. Doch die Mannschaft aus der Zentralschweiz ist durchaus auch attraktiv. Baden-Trainer Ranko Jakovljevic weiss: «Goldau ist eine sehr konterstarke Mannschaft. Da müssen wir immer auf der Hut sein.»

Gleichzeitig fordert der Chef an der Seitenlinie aber auch drei Punkte. In den Heimspielen im Esp will der FC Baden immer dominant auftreten und den Gegner in die Knie zwingen. So sollen auch die Aufstiegsspiele erreicht werden.

Mit den bisherigen Leistungen kann Ranko Jakovljevic durchaus zufrieden sein, auch wenn die Badener noch einige Tore mehr hätten erzielen können. Beim 2:0-Heimsieg gegen Schötz war dies weitaus weniger tragisch als beim 0:0 in Luzern bei der U21 des Super Ligisten. Wehmut kommt aber keine auf, Jakovljevic meint, dass in Luzern noch andere Aufstiegsanwärter Punkte liegen lassen werden.

Punkte liegen lassen will Baden am Samstag sicherlich nicht. Trotz des Ausfalls von Defensivspezialist Daniele Romano (muskuläre Probleme im Oberschenkel) will der FCB einen weiteren Sieg einfahren und sich mit den obersten Regionen der Tabelle vertraut machen. Das Spiel am Samstag findet im Stadion Esp statt und wird um 16.00 Uhr angepfiffen. Aufgrund der Covid-Bestimmungen rund um den Matchbesuch wird eine frühzeitige Anreise empfohlen.

Verwandtes Thema:

Meistgesehen

Artboard 1