Handball-Vorbereitungsspiel

Gegen Andy Schmid und die Rhein-Neckar Löwen: Der HSC Suhr Aarau will Grenzen ausloten

Gemeinsam stark: Der HSC Suhr Aarau testet am Mittwochabend gegen die Rhein-Neckar Löwen.

Gemeinsam stark: Der HSC Suhr Aarau testet am Mittwochabend gegen die Rhein-Neckar Löwen.

Am Mittwochabend ist es endlich so weit: Das Vorbereitungsspiel des HSC Suhr Aarau gegen die Rhein-Neckar Löwen in der Aarauer Schachenhalle steht auf dem Programm. Angepfiffen wird die Partie um 19.30 Uhr.

Einer bleibt ganz cool: «Für mich ist es schon nicht dasselbe wie für die Spieler. Ich stehe ja nicht mit Andy Schmid und Mikael Appelgren auf der Platte», sagt Misha Kaufmann.

Aber natürlich freut sich auch der Trainer des HSC Suhr Aarau auf das Vorbereitungsspiel gegen die Rhein-Neckar Löwen von heute Abend (Anpfiff: 19.30 Uhr) in der Aarauer Schachenhalle. «Es ist natürlich eine Ehre, meine Mannschaft gegen einen solchen Gegner aufstellen zu können. Das wird eine coole Sache. Meine Spieler sollen das auch geniessen!»

Nichtsdestotrotz: Nur zum Spass würde Kaufmann sein Team gegen keinen Gegner der Welt antreten lassen. «Die Chance ist natürlich minimal, aber unser Ehrgeiz lässt nichts anderes zu, als auch diese Partie gewinnen zu wollen», sagt der 35-Jährige, der in seine vierte Saison als HSC-Trainer geht.

Misha Kaufmann: «Die Chance ist natürlich minimal, aber unser Ehrgeiz lässt nichts anderes zu, als auch diese Partie gewinnen zu wollen.»

Misha Kaufmann: «Die Chance ist natürlich minimal, aber unser Ehrgeiz lässt nichts anderes zu, als auch diese Partie gewinnen zu wollen.»

«Ich hoffe, dass die Löwen uns die Grenzen aufzeigen. Nicht spielerisch, aber darin, was wir leisten müssen, um gegen einen Gegner dieses Formats bestehen zu können.»

Viel mehr als einfach nur ein gutes Erlebnis

Etwas weniger cool, dafür aber mit umso mehr Vorfreude reagieren Kaufmanns Spieler: «Andy Schmid ist ein Idol für mich und die ganze Handball-Schweiz. Ich habe mir nicht erträumt, einmal gegen ihn auf der Platte zu stehen», sagt Rückraumspieler Manuel Zehnder. Der bald 20-Jährige verfolgt die Karriere des mit seinen bald 36 Jahren fast doppelt so alten Schweizer Ausnahme-Handballers schon seit langer Zeit: «Er hat gezeigt, dass man auch als Schweizer ein ganz Grosser werden kann.»

Manuel Zehnder: «Andy Schmid ist ein Idol für mich und die ganze Handball-Schweiz. Ich habe mir nicht erträumt, einmal gegen ihn auf der Platte zu stehen.»

Manuel Zehnder: «Andy Schmid ist ein Idol für mich und die ganze Handball-Schweiz. Ich habe mir nicht erträumt, einmal gegen ihn auf der Platte zu stehen.»

Zehnder freut sich ungemein, dass die Rhein-Neckar Löwen für den Test in der Schachenhalle gastieren. «Eine solche Gelegenheit ist selten. Es ist sehr schön, dass wir die Chance erhalten, so eine Partie zu erleben.» Wie sein Trainer will aber auch das aufstrebende Talent weit mehr als einfach nur ein gutes Erlebnis: «Von diesem Gegner können wir unglaublich viel lernen. Nur schon dabei, all den Top-Spielern wie Andy Schmid zuzuschauen, sammeln wir enorm viele Erfahrungen.»

Anhaltspunkte, wo der HSC steht

Ähnlich klingt es auch bei Co-Captain Tim Aufdenblatten. Auch der 23-Jährige blickt voller Vorfreude auf das unbestrittene Highlight der Vorbereitung: «Diese Mannschaft ist gespickt mit Spielern, denen man am TV sehr gerne zusieht. Ich freue mich mega!»

Tim Aufdenblatten: «Diese Mannschaft ist gespickt mit Spielern, denen man am TV sehr gerne zusieht. Ich freue mich mega!»

  

Kommt hinzu, dass sich der HSC auf eine tolle Ambiance freuen kann. Die rund 1500 Tickets für die Partie waren nach dem Vorverkaufsstart im März innert 20 Minuten praktisch ausverkauft gewesen.

«Dieses Kräftemessen mit den Löwen ist sehr interessant für uns. So können wir einmal sehen, wie gut das, was wir in den letzten vergangenen Jahren aufgebaut haben, auf diesem Level funktioniert, wo wir wirklich stehen. Natürlich ist ein Testspiel keine 100-prozentige Referenz, aber es liefert doch Anhaltspunkte.»

Es steht ein Trainingslager in Tschechien an

Seine Vorbereitung setzt der HSC am Freitag mit einem Testspiel gegen GC Amicitia, bei dem die Aargauer auch zum Saisonstart am 1. September zu Gast sein werden, fort. Am kommenden Wochenende reisen Aufendblatten und Co. für ein einwöchiges Trainingslager ins tschechische Pilsen, wo unter anderem ein Vorbereitungsturnier auf dem Programm steht.

Zuerst liegt der Fokus jetzt aber bei den Löwen. Jeder Spieler dürfte noch motivierter sein, seine Bestleistung abzurufen, die Grenzen auszuloten. «Aber», betont Aufdenblatten, «es ist wichtig, dass wir die Partie gegen diese Top-Mannschaft auch geniessen.»

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