Handball NLA

Gute News vor dem Playoff-Start: Auf den Zuschauerrängen ist der HSC Suhr Aarau die Nummer 2 der Liga

Gut gefüllte Zuschauerränge gehörten sowohl in der Haup- als auch der Finalrunde zum gewohnten Bild der Schachenhalle.

Gut gefüllte Zuschauerränge gehörten sowohl in der Haup- als auch der Finalrunde zum gewohnten Bild der Schachenhalle.

Mit 976 Zuschauern pro Partie weist der HSC Suhr Aarau nach Abschluss der NLA-Finalrunde den zweitgrössten Publikumsaufmarsch der höchsten Schweizer Liga auf. In den am Dienstag, 16. April, beginnenden Playoffs dürfte dieser Schnitt noch steigen.

Die Nummer 1 hatte der HSC Suhr Aarau nach dem Abschluss der Finalrunde sein wollen. Auf der Platte, wo bereits der erreichte dritte Schlussrang als hervorragend einzustufen ist, fehlte dazu einiges.

Nicht aber neben der Platte beziehungsweise auf der Zuschauertribüne: 11 706 Personen verfolgten die insgesamt zwölf Heimspiele des HSC Suhr in Haupt- und Finalrunde in der Schachenhalle. Das sind im Schnitt 976 Zuschauerinnen und Zuschauer pro Partie. Damit weist der HSC den zweitbesten Wert der NLA auf. Nur Pfadi Winterthur verbuchte mit 12 178 Zuschauern (1015 pro Partie) etwas mehr Eintritte.

Pech bei Ansetzung der Heimspiele

Vor der Finalrunde hatte der HSC diese Statistik mit 980 Zuschauern pro Partie noch angeführt. In der Finalrunde fiel der Publikumsaufmarsch aber etwas geringer aus. HSC-Geschäftsführer Lukas Wernli ist trotzdem zufrieden: «Wir hatten etwas Pech mit der Ansetzung der Heimspiele», sagt er.

Tatsächlich: Nur eine Finalrunden-Partie fand am HSC-Standardtermin – Sonntag um 16 Uhr – statt. Eine weitere konnte aufgrund andersweitiger Hallenbelegung am Sonntag erst um 18 Uhr angepfiffen werden. Die restlichen drei Partien fanden unter der Woche statt. «Das ist natürlich nicht sehr familienfreundlich. Das macht sich dann schon auch bemerkbar», sagt Wernli.

Playoff-Start schon am Dienstag

In den Playoffs wird es vorerst nur ein Sonntagsheimspiel geben: Der HSC Suhr Aarau startet am Dienstag, 16. April, in die entscheidende Saisonphase. Spiel 1 der Viertelfinalserie gegen Wacker Thun wird um 20 Uhr in der Aarauer Schachenhalle angepfiffen. Das zweite Heimspiel des HSC, Spiel 3 der Serie, findet am Ostersonntag um 16 Uhr statt und wird bei «MySports» live übertragen.

Die Aargauer gehen dank ihres dritten Rangs in der Schlusstabelle der NLA-Finalrunde mit Heimvorteil in die Viertelfinalserie gegen die Berner Oberländer. Heisst: Ein allfälliges Entscheidungsspiels der im Best-of-5-Modus ausgetragenen Serie fände am Donnerstag, 25. April, in der Schachenhalle statt.

Dichtes Programm für Nati-Spieler

Weil mit Martin Slaninka (Slowakei), Milan Skvaril und David Poloz (beide Tschechien) gleich drei Leistungsträger mit ihren Nationalteams unterwegs sind, hätte der HSC den Start in die Serie lieber um einen Tag auf Mittwoch, 17. April, verlegt. Das klappte nicht, weil Wacker aufgrund des kantonalen Ruhegebotes an hohen Feiertagen für sein erstes Heimspiel am Karfreitag eine Ausnahmebewilligung hätte einholen müssen.

Suhr Aarau muss sich damit abfinden, dass Skvaril und Poloz nach ihrem Gastspiel in der EM-Qualifikation in Weissrussland vor dem Playoff-Start mit dem HSC nur das Abschlusstraining bestreiten können. Die beiden kehren erst am späten Montagnachmittag via Prag in die Schweiz zurück.

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