Fussball

Herzblut und Leidenschaft für den FC Aarau: Nach 13 Jahren tritt Vizepräsident Roger Geissberger ab

Er wollte immer nur das Beste für den FC Aarau: Vizepräsident Roger Geissberger. Mit seiner pointierten Art eckte der 59-Jährige mitunter an, seine Verdienste für den Klub vom Brügglifeld indes sind gross.

Am 26. Mai 2020 endet beim FC Aarau eine Ära: Nach 13 Jahren an der Klubspitze treten Präsident Alfred Schmid und sein Vize Roger Geissberger zurück und übergeben den Führungsstab an Philipp Bonorand. Auch wenn sportlich nicht immer alles glatt lief, gehen Schmid und Geissberger erhobenen Hauptes: Sie haben sich 2007 des hoch verschuldeten Intensivpatienten FC Aarau angenommen, ihn mit privaten Geldern ins Leben zurückgeholt und danach im wirtschaftlich schwierigen Umfeld des Schweizer Profifussballs zu einem stabilen KMU mit familiärem Flair geformt, das bei den Ligabossen in Bern den Ruf des «Musterschülers» geniesst.

Der erste von zwei Teilen der Abschiedsserie widmet sich Roger Geissberger. Der 59-Jährige fungiert seit 1990 in verschiedenen Rollen beim FCA, seit 2007 als Verwaltungsrat der FC Aarau AG und seit 2015 als Leiter Ressort Sport. Gerade weil der FCA für Geissberger in erster Linie eine Herzensangelegenheit ist, hat er nie einen Hehl um seine Meinung gemacht und damit mitunter angeeckt. Für die AZ blickt Geissberger zurück auf die vergangenen 13 Jahre.

13 Jahre das Duo an der FCA-Spitze: Alfred Schmid und Roger Geissberger

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Die Einstellung von Renè Weiler (Mitte) war der grösste Glückstreffer von 11 Trainern in den vergangenen 13 Jahren

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Roger Geissberger mit Alfred Schmid und Sportchef Sandro Burki, dem er einen "guten Job" attestiert

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Im Trainingslager liess es sich der frühere Wettingen-Goalie Roger Geissberger nicht nehmen, selber ins Tor zu stehen

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