Mit den Worten "Auch Kleines kann Grosses bewirken" eröffnete Präsident Silvan Schertenleib den traditionellen Höck der FCA-Sponsorenvereinigung und hoffte, dass die guten Wünsche der rund 20 Anwesenden die geladenen Gäste im Saison-Endspurt zu sportlichen Höhenflügen animieren werden: Die Qualifikation für die Barragespiele.

"Das 2:2 gegen Winterthur war resultatmässig zwar ein Dämpfer, aber ich bin überzeugt, dass wir weiterhin gute Chancen auf die Barrage haben", machte FCA-Captain Gianluca Frontino den Sponsoren Hoffnung. Auch Stefan Maierhofer, mit 10 Toren in 20 Spielen der FCA-Toptorschütze, zeigte sich optimistisch: "Wir haben die Qualität, jeden Gegner zu schlagen. Es sind noch sieben Spiele und wir tun alles für den maximalen Erfolg." Der dritte Gast aus der FCA-Profiabteilung war Stürmertrainer und Klublegende Petar Aleksandrov, er meinte: "Ich spüre, dass der FC Aarau die Herzen der Menschen wieder berührt. Das freut mich besonders."

Über zwei Stunden lang wurde angeregt über die Gründe für den schlechten Saisonstart und die Chancen auf die Barrage diskutiert. Am meisten aber interessierte die Anwesenden die Zukunft von Stefan Maierhofer. Verlängert der "Major" seinen Vertrag in Aarau oder nicht? Er sagte: "Momentan laufen die Gespräche mit dem Verein. Mir gefällt es in der Schweiz und speziell in Aarau, grundsätzlich kann ich mir vorstellen, noch ein Jahr anzuhängen. Aber warten wir ab, was die nächsten Wochen bringen."

Stattgefunden hat der Sponsoren-Höck im Restaurant Rathausgarten in Aarau. Mit gutem Grund: Wirt Andreas Steineder wurde von Silvan Schertenleib als neues Mitglied der FCA-Sponsorenvereinigung willkommen geheissen. Steineder freute es natürlich besonders, mit Stefan Maierhofer einen Landsmann in seinem Restaurant zu begrüssen. Und was wird serviert beim Österreicher, wenn ein Österreicher zu Besuch ist? Logisch - Wiener Schnitzel!

Als Dank für Ihren Besuch überreichte Schertenleib Maierhofer, Frontino und Aleksandrov je ein Kilo Schokolade in Form eines goldenen Osterhasen. Kraftfutter für die nächsten sieben Spiele, nach denen die Saison für den FC Aarau hoffentlich noch nicht vorbei ist...