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Küttigen und Brugg retten sich – Koblenz muss in den sauren Apfel beissen

Die Mauer des FC Windisch hielt gegen Küttigen nicht dicht.

Die Mauer des FC Windisch hielt gegen Küttigen nicht dicht.

Im 2. Liga Abstiegskrimi blieben Küttigen (4:1 gegen Windisch), Brugg (4:1 gegen Fislisbach) sowie Oftringen (3:1 in Suhr) siegreich. Damit steht Koblenz nach nur einer Saison als Abstieger in die 3. Liga fest.

Vor Jahresfrist feierte der 1977 gegründete FC Küttigen den grössten Erfolg der Vereinsgeschichte. Am 19. Juni 2013 stiegen man dank einem 2:1-Heimsieg über Muri erstmals in die 2. Liga auf, nachdem sie von 2004 bis 2013 ununterbrochen in der 3. Liga spielten. Die Fans auf dem Sportplatz Ritzer waren aus dem Häuschen und der Ligaerhalt war das erklärte Saisonziel des FC Küttigen. Ein schwieriges Unterfangen, zumal der FCK noch vor der letzten Runde auf einem Abstiegsplatz rangiert war.

Dabei hatte es das Team um Trainer Rino Luongo und seinem Assistenten Shpejtim Gashi im Heimspiel gegen Cupfinalist Windisch in den eigenen Händen, den Klassenerhalt zu bewerkstelligen. Mit einem Sieg lockte die grosse Chance, das spielfreie Koblenz in die 3. Liga zu verbannen. Auch ein Remis könnte dank den Strafpunkten genügen, falls Brugg im Heimspiel gegen Fislisbach ohne Punkte bleiben sollte. Eine spannende und an Brisanz kaum zu überbietende Situation vor der alles entscheidenden letzten Meisterschaftsrunde, wo mit Küttigen, Brugg, Koblenz und Oftringen nicht weniger als vier Teams noch um den Ligaerhalt kämpften. Vorgängig als Absteiger standen bereits Meisterschwanden (Rückzug) und Beinwil am See fest.

Triplette innert 12 Minute

Nach einer ausgeglichenen ersten Halbzeit stand die Partie zwischen Küttigen und Windisch zur Pause torlos unentschieden, wobei die Gäste den Einheimischen nichts schenkten. Nach dem Seitenwechsel vermochte der abstiegsbedrohte Gastgeber das Tempo zu erhöhen. Dank Treffern von Wladimir Steimer, Stefan Bader und Agone Beqirai führte Küttigen nach einer Stunde bereits vorentscheidend mit 3:0, ehe Luca Rubicondo in der 70. Minute gar zum 4:0 erhöhte. Kurz vor Schluss sorgte Adriano De Luca noch für den Ehrentreffer und nach dem Schlusspfiff feierten die Einheimischen den Ligaerhalt. «Nach dem Aufstieg stiegen wir praktisch unverändert in unsere erste Saison in der 2. Liga. Dabei zeigte die Mannschaft eine tolle Einstellung und hat nach dieser guten Spielzeit den Klassenerhalt verdient», zeigte sich FC Küttigen-Präsident Robert Rütimann zufrieden.

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