Volleyball NLB

Laufenburg-Kaisten mit Hochs und Tiefs gegen Lausanne

Die Fricktaler leisteten gegen Lausanne gute Blockarbeit.

Die Fricktaler leisteten gegen Lausanne gute Blockarbeit.

Im Spiel von Laufenburg-Kaisten gegen Lausanne UC gab es auf beiden Seiten viele Hochs und Tief. Am Ende siegten die Fricktaler gegen die Romands mit 3:1. Die NLB-Mannschaft holt den Sieg dank starker Blockarbeit.

Die Ausgangslage vor dem Spiel war eindeutig. Laufenburg-Kaisten lag mit neun Punkten auf Rang 6 der Tabelle, Lausanne mit sechs Punkten einen Platz hinter den Fricktalern. Ein Sieg wäre also Pflicht gewesen, wollten sie sicher ihren momentan Rang halten - mit einem Sieg wäre aber auch den Vormarsch in der Tabelle möglich gewesen. Das drittplatzierte Colombier liegt nur zwei Punkte vor den Fricktalern.

Während der Startphase war ihr Siegeswille zu spüren. Smash 05 führte 6:0, ehe Lausanne den ersten Punkt machte. Zwei Blocks von Stjepan Grgic, je ein Angriffspunkt von Mike Moor und Dario Schmid sorgten für die rasche Führung. Schmid war es auch, der mit einem Ass das 12:4 machte. Ein Grund für die deutliche Führung war, dass Lausannes Eigenfehlerquote extrem hoch war. Doch sobald die deutliche Führung da war, so schnell ging Laufenburgs Dominanz auch vorbei. 12:7 stand es für die Fricktaler, fünf der sieben Punkte der Romands waren aber ihre Eigenfehler. So kam es auch, dass das Spielgeschehen wieder ausgeglichener wurde, denn Lausanne machte nun etwas weniger Eigenfehler. Zudem schlichen sich auf Seiten der Gäste deutlich mehr Kommunikationsprobleme ein. Die Fricktaler gaben ihre Führung aber nie ab, nach dem 14:16 hiess es später 22:17, am Ende 25:17.

Was  eindeutig überzeugte, war der Block. Im ersten Satz machten sie alleine sechs direkte Blockpunkte, drei Mal scheiterten sie, weil der Ball knapp ins Aus flog.

Als die Annahme kam, kam auch der Satzsieg

Die Annahme war im ersten Durchgang konstant, im zweiten scheiterte sie abermals. Drei Punkte betrug der Rückstand, ehe Schmid mit zwei diagonal geschlagenen Bällen auf 4:5 verkürzte. Doch wieder zwei  schlechte Annahmen sorgten für den erneut grösseren Rückstand von 4:8. Die beiden Aussenangreifer Valters Krams und Fabian Brander blieben dreimal am Block oder Netz hängen. Mike Moor mit zwei Angriffspunkten sowie Grgic mit zwei Blockpunkten sorgten für das 11:12. Nun war Smash 05 etwas glücklicher in der Verteidigung, auch in der Annahme. Es erleichterte Zuspieler Kaspar Bürge das Spiel, der nun seine Angreifer besser einsetzten konnte. Nach einem zwischenzeitlichen sechs-Punkte-Rückstand schmolz dieser auf 13:14, nur einem Punkt später folgte der Ausgleich, dann mit dem 16:15 lagen sie wieder in Führung. Die Baisse schien überwunden, Lausanne gebrochen: Jörg Ebner blockte zum 17:15, Schmid machte das 18:15 durch einen Angriff über die Linie. Es kam noch besser: Schmid und Ebner gewannen das nächste Blockduell und so stand es 19:15. Es dauerte noch zwei Punkte, bis Lausanne seinen nächsten Punkt endlich machte. Dies wahrte aber nicht lange, denn ein Block vom Duo Ebner/Schmid sorgte für das 22:16. Ein Block von Moor brachte das Satzende (25:17).

Aus den letzten 14 Ballwechseln machte Lausanne nur noch drei Punkte. Eindeutig war die Schlussphase. Laufenburg-Kaisten machte praktisch keine Fehler, doch in Satz drei stiegen sie mit einer hohen Fehlerquote ein. Fünf Punkte betrug der Rückstand. Wieder war die Annahme nicht präzise genug, und auch die Angreifer schlugen die Bälle nicht mehr ins Feld. Auf sieben Punkte wuchs der Rückstand an. Ob nun wieder die Wende eintraf? Grgic blockte den Lausanner Diagonal zum 10:14. Doch dann fehlte die letzte Konsequenz. Der Rückstand wuchs wieder auf sechs Punkte an. Am Ende gewann Lausanne den Satz mit 25:21.

«Im dritten Satz war die Konzentration nach zwei einfachen Sätzen nicht mehr da, viele einfache Fehler schlichen sich ein und die Effizienz im Angriff fehlte» resümiert Mike Fehlmann. Aber irgendwie kam dann doch die Wende. Der Start in den vierten Satz gelang optimal. Wieder führten die Fricktaler mit 6:0. Grgic punktete mit seinen Blocks, Diagonal Jost sowie die beiden Aussenangreifer Brander und Moor sorgten für die Punkte im Angriff.  Das 15:8 war die logische Konsequenz nach der starken Phase. Lausanne war nun extrem unter Druck, die junge NLB-Mannschaft musste mehr riskieren, scheiterte aber abermals daran. Laufenburg-Kaisten spielte in dieser Phase auf einem sehr hohen Level, mache nahezu keine Eigenfehler. Lausanne hingegen schon. Die Zuspiele kamen ungenau, so kam auch kein stabiler Angriff auf. Symbolisch dafür der Ball, der zum Satzball führte. Das Zuspiel kam viel zu nahe ans Netz, Krams blockte. Laufenburg-Kaisten nutze auch gleich seinen ersten Satzball zum 25:13.

Mit dem Sieg lassen sie Lausanne unüberholbar hinter sich und rücken selbst auf Rang 4 vor. 

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