Volleyball
Laufenburg-Kaisten steht in den Playoffs

Nach nur einem Spiel im neuen Jahr steht fest, dass die Fricktaler die Playoffs erreicht haben. Mit dem klaren 3:0-Sieg gegen den Tabellenletzten VBC Buochs ist der Start ins neue Jahr geglückt.

Melanie Kägi
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Mit dem Sieg gegen den VBC Buochs und der Mithilfe der gegnerischen Teams sicherten sich die Fricktaler den Einzug in die Playoffs vorzeitig.

Mit dem Sieg gegen den VBC Buochs und der Mithilfe der gegnerischen Teams sicherten sich die Fricktaler den Einzug in die Playoffs vorzeitig.

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Die Fricktaler hatten zwar die Favoritenrolle inne, doch ob sie diese auch nützen würden, war vor dem Spiel ungewiss. Zwar traten sie gegen den Tabellenletzten an, doch hatten sie auch ein dezimiertes Kader. Severin Hekele und Reto Pfund spielten mit der U20-Nationalmannschaft um den Einzug zur EM-Qualifikation, Nicolas Zoller fehlte noch verletzungsbedingt und Jörg Ebner war abwesend. So musste Diagonalspieler Dario Schmid als Mittelangreifer aushelfen. Aber Fehlmann war überzeugt von seinem Team: «Wir hatten Buochs im Hinspiel schon deutlich geschlagen, das gab uns eine gewisse Sicherheit.»

Ihr Spiel war zu Beginn noch nicht überzeugend. Die Fricktaler hatten mühe mit dem gegnerischen Block und in der Serviceannahme. Der Rückstand war zwar klein, aber da. Beim Spielstand von 11:12 kam Captain Stjepan Grgic und brachte sein Team mit vier guten Services in Front. Nun wurde Laufenburg-Kaisten seiner Favoritenrolle gerecht. Sie hatten die gegnerischen Services besser unter Kontrolle. Sie konnten ihre Höhe im Angriff und Block ausnutzen und zwangen so den Gastgeber zu Eigenfehlern. Einen Servicefehler brachte den ersten Satzgewinn für die Fricktaler (25:18).

Solides Spiel brachte Punkte

Den Schwung aus Satz eins nahmen sie gleich mit in den zweiten. Grgic mit zwei tollen Angriffspunkten, Mathias Jost mit einem Netzroller-Ass und wieder Grgic, zusammen mit Lucian Jachowicz, mit einem Blockpunkt sorgten für die 4:0-Führung. Laufenburg-Kaisten servierte stark - fünf Asse machten sie in diesem Spiel. Auch Schmid kam zu seinen Punkten, ob im Angriff oder Block. «Dario hat auf seiner Interimsposition ein super Spiel gemacht. Im Block und in der Abwehr waren wir schwer zu bezwingen, kaum ein Ball fiel direkt auf den Boden», so Jachowicz zufrieden. Verdient mit 25:15 ging der Durchgang an die Fricktaler.

Im dritten Satz schwächelte wieder die Annahme. Beim Spielstand von 3:7 wurde Michael Moor durch Fabian Brander ersetzt. Der Ex-Nationalspieler sorgte für etwas Ruhe im Spiel und Laufenburg-Kaisten konnte zum 10:10 ausgleichen. Wieder eine Service-Serie von Grgic brachte die erstmalige Führung in diesem Satz (16:12). Nun punktete vor allem Laufenburg-Kaisten, über alle Positionen. Und das Spiel schloss Captain Grgic auch gleich selbst ab - mit einem Serviceass.

Bereits jetzt steht fest, dass die Fricktaler in den Playoffs stehen. Mit den drei Punkte vom Samstag machten sie den ersten grossen Schritt, dank der Niederlage des direkten Konkurrenten VBG Klettgau reicht dieser Sieg aus. Am Samstag geht es weiter mit dem letzten Heimspiel der Quali-Runde. In Kaisten trifft das NLB-Team auf Voléro Zürich. Das Spiel beginnt um 19 Uhr.

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