Hallenhockey

Mission Titelverteidigung geglückt: Rotweiss holt erneut beide Titel

Hallenhockey Rotweiss gewinnt in Wettingen bei den Männern und Frauen. Die Frauen setzten sich diskussionslos mit 8:0 gegen Luzern durch und gewannen den 14. Titel in Serie. Die Männer gewannen ebenfalls gegen die Innerschweizer mit 5:3 und feierten den fünften Titel in Serie.

Beide Teams aus Wettingen gingen als Titelverteidiger und als Leader der Meisterschaft in das Finalwochenende vor eigenem Publikum im Tägi. Doch damit hat es sich schon mit den Gemeinsamkeiten. Im letzten Meisterschaftsspiel taten sich die Frauen von Rotweiss Wettingen gegen Basel noch etwas schwer und gewannen am Ende souverän aber glanzlos mit 3:0 gegen Basel. Im Halbfinal hatte das Team von Trainer Chris Elste dies schon zur Halbzeit geschafft. Am Ende gewannen die Titelverteidigerinnen diskussionslos mit 10:0 und zogen zum 14. Mal in Serie in den Final ein.

Deutlich umkämpfter war das Halbfinal der Männer: Rotweiss gewann beide Spiele in der Saison gegen Olten, jeweils jedoch nur knapp und nach engen Partien. Auch diesmal konnte sich das Team vom Trainerduo Michael Kloter und Peter Fischbach bis zur Pause nur einen hauchdünnen 2:1-Vorsprung erarbeiten. Olten nahm früh den Torhüter raus und ersetzte ihn durch einen sechsten Feldspieler. Als Rotweiss noch eine Zeitstrafe bekam, konnten die Oltner gar in doppelter Überzahl agieren. Trotzdem gewannen die Rotweissen den Halbfinal knapp mit 6:4 und schafften – wie die Frauen – den Finaleinzug gegen Luzern.

Zwei Mal Wettingen gegen Luzern

Die Frauen von Rotweiss gewannen auch den Final mit 8:0 und wurden damit am Finalwochenende mit dem rekordverdächtigen Skore von 18:0 erneut Meister. Für Trainer Chris Elste keine einfache Aufgabe, den Spagat zwischen der Dominanz in der nationalen Liga und dem Herausforderungen am Euroacup zu schaffen. «Ich hätte auch mal gerne harte, enge Spiele in der Meisterschaft», gibt er offen zu.

Dies gab es bei den Männern. Die Wettinger gingen früh in Führung, mussten zwar den Ausgleich hinnehmen. Sie gerieten jedoch nie in Rückstand. «Wir haben die Partie kontrolliert und waren sehr fokussiert», freut sich Trainer Peter Fischbach. Nach einer schwierigen Saison mit zahlreichen Absenzen und Verletzungen kommen die Wettinger immer besser in Fahrt: «Das war die beste Leistung dieser Saison», betont das Trainerduo. Lange freuen über den fünften Titel in Serie können sie sich nicht, bereits am Mittwoch erfolgt die Abreise an den Europacup in der Türkei, die Frauen müssen sich eine Woche später auf dem internationalen Parkett beweisen.

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