Möhlin

Nach Angriff auf Schiedsrichter: Pajde-Fussballrowdys kassieren harte Strafen

Zofingen – NK Pajde: Zuschauer filmten die Tumulte nach Schlusspfiff

Zofingen – NK Pajde: Zuschauer filmten die Tumulte nach Schlusspfiff

Wildwest auf der Zofinger Trinermatten: Beim Duell gegen den Rakitic-Klub hagelte es sechs Rote Karten – der Schiri musste ins Club-Haus flüchten.

Anfangs September sorgte das Spiel zwischen dem FC Zofingen und NK Pajde für einen Eklat. Nach dem Schlusspfiff verfolgten Spieler des Gästeteams den Schiedsrichter auf der Zofinger Trinermatten, bis sich dieser in Sicherheit bringen konnte. Nun veröffentlichte der Schweizer Fussballverband die Sanktionen.

Knapp zwei Monate nach den Ausschreitungen beim 2. Liga-inter Spiel zwischen Zofingen und dem NK Pajde aus Möhlin hat der Schweizerische Fussballverband das Strafmass festgelegt: Zwei Pajde-Spieler werden bis Mai 2021 gesperrt, also bis Ende der nächsten Saison, ein dritter muss bis Mai 2020 zuschauen.

Das Trio hatte nach dem Schlusspfiff den Schiedsrichter gejagt und verbal attackiert, dieser flüchtete in die Sponsorenlounge des Stadions. Pajde-Trainer Dejan Rakitiv, der Bruder von Barcelona-Star Ivan Rakitic, sagte damals: «Die Schiedsrichter-Leistung war zwar eine Frechheit. Aber es ist falsch, was nach dem Spiel passiert ist.»

«Wir selbst mussten den Schiedsrichter schützen, bis die Polizei kam»

«Wir selbst mussten den Schiedsrichter schützen, bis die Polizei kam»

Der Möhliner Klub NK Pajde verliert gegen den SC Zofingen das Spitzenspiel der 2. Liga inter – und danach die Nerven: Es hagelt insgesamt sechs Platzverweise. Das sagen der Trainer des SC Zofingen, die Polizei und der Präsident der Schweizer Schiedsrichter-Union bei Tele M1.

Bereits während der Partie hatten zwei Pajde-Spieler sowie der Assistenztrainer die rote Karte erhalten und wurden für mehrere Partien gesperrt. (az) 

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