Curling

Nach dem ersten grossen Titel: Nachgefragt bei Alina Pätz

Zusammen mit Coach Miriam Ott feiern Skip Alina Pätz, Nadine Lehmann, Marisa Winkelhausen und Nicole Schwägli (von links) den Schweizermeistertitel im Curling der Damen.

Zusammen mit Coach Miriam Ott feiern Skip Alina Pätz, Nadine Lehmann, Marisa Winkelhausen und Nicole Schwägli (von links) den Schweizermeistertitel im Curling der Damen.

Die junge Urdorferin wird mit Baden Regio nach 7:5-Finalsieg gegen Aarau Curling-Schweizermeister. Ein kurzes Nachgefragt, wie sie den Generationenwechsel im Schweizer Frauen-Curling miterlebt hat.

Alina Pätz, eine 24-jährige Meisterin: Haben wir den grossen Generationenwechsel im Schweizer Frauen-Curling miterlebt?

Alina Pätz: Das ist schwierig zu sagen. Die erfahrenen Skips wie Silvana Tirinzoni bei Aarau oder Binia Feltscher bei Flims sind immer noch voll da. Aber unser Sieg zeigt, dass es auch die Jungen schaffen können. Und hoffnungsvolle junge Spielerinnen hat es in den verschiedenen Teams einige.

Eine Niederlage in 12 Spielen am Finalturnier und vier Siege in vier Meisterschafts-Duellen gegen Finalgegner Aarau sprechen für sich!

So klar war es nicht. Alle Spiele gegen Aarau zum Beispiel verliefen sehr ausgeglichen. Wenn es so knapp läuft, braucht es immer auch ein wenig Glück. Wir hätten auch viermal verlieren können.

Wie hat Ihr Team den ersten Meistertitel gefeiert?

Wir haben mit unseren Familien und unseren Freunden in der Curlinghalle auf den Titel angestossen und nachher noch ein wenig in der Stadt Schaffhausen gefeiert.

Welchen Anteil am Erfolg hat Coach Mirjam Ott?

Einen sehr grossen Anteil. Mirjam hat einen super Job gemacht und auf jeden Bereich einen positiven Einfluss genommen. Für uns war der Final eine neue Situation und sie hat uns massgeblich geholfen, erfolgreich mit dieser Situation umzugehen. Sie kann uns viel von ihrer Erfahrung weitergeben.

Vom 14. bis 22. März reisen Sie erstmals als Skip an eine Weltmeisterschaft. Mit welchen Zielen?

Das Ziel ist noch nicht so genau definiert. Wir werden nächste Woche mit dem Verband zusammensitzen und das offizielle Ziel bestimmen. Ich denke, es wird ein Platz in den Top 6 sein.

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