Motorsport
Nun steht der sportliche Aspekt im Vordergrund

Der Rothrister Fabio Leimer gewann vergangene Saison den Meistertitel in der GP2-Klasse. In dieser Saison hätte er sich ein Einsatz in der Formel 1 gewünscht. Dies blieb dem 24-Jährigen allerdings verwehrt. Nun hat sich eine neue Tür geöffnet.

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Dieses Bild soll auch diese Saison zu sehen sein. Fabio Leimer beim Jubeln.

Dieses Bild soll auch diese Saison zu sehen sein. Fabio Leimer beim Jubeln.

Fabio Leimer, Ihre Rekrutenschule ist vorbei und Sie dürfen am Wochenende in Le Castellet für das in der Schweiz ansässige Team Rebellion Racing ein Langstreckenauto testen. Es scheint bergauf zu gehen?

Ich freue mich riesig. Wir hatten nicht mehr viele Angebote, weil die meisten Serien bereits begonnen haben. Ich bin wirklich froh, dass mir Rebellion in der LMP1 eine Chance gibt, zu testen. Ich bin wieder richtig motiviert, auch, weil es bei ihnen um das fahrerische Talent gegangen ist und nicht nur um das Finanzielle. Ich hoffe, dass die Tests positiv verlaufen und ich die Meisterschaft fahren kann.

Was erwarten Sie sich von dieser Möglichkeit?

Ich bin noch nie ein solches Auto gefahren, was bedeutet, dass ich nach Le Castellet reise und mich dort überraschen lasse. Ich versuche, mich bezüglich Fahrstil schnell anzupassen und Rundenzeiten zu fahren. Ich muss dort noch sehr viel lernen, weil es etwas komplett Neues ist.

Wie sieht demnach Ihre nähere Zukunft aus?

Die LMP1 wäre sicher eine super Alternative, wenn man bedenkt, wer dort mitfährt. Es sind viele ehemalige Formel-1-Piloten dabei, die Meisterschaft wird von Jahr zu Jahr stärker. Klar, wir werden für 2015 noch einmal versuchen, den Sprung in die Formel 1 zu schaffen, aber die Formel 1 ist im Moment einfach sehr krank, weil es nur noch ums Geld geht. Für mich ist es deshalb umso schöner, dass ich jetzt an einem Ort fahren kann, weil man an mich glaubt.

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