FC Wohlen

Nur das Resultat stimmt – das sieht auch Trainer David Sesa so

«Das Beste für uns ist das Resultat», sagte Wohlens Trainer David Sesa. AWA

«Das Beste für uns ist das Resultat», sagte Wohlens Trainer David Sesa. AWA

Drei Tage vor dem Derby gegen den FC Aarau schaffte der FC Wohlen gegen Lugano ein glückliches 1:1. Lugano hatte die erste Halbzeit dominiert, aber kein Tor zustande gebracht. Die Tessiner schafften den Ausgleich aber in den zweiten 45. Minuten.

Raimondo Ponte konnte es nicht fassen. Der Trainer des FC Lugano ärgerte sich nach dem Schlusspfiff und sagte: «Haben Sie das gesehen? Heute hat nur eine Mannschaft gespielt. Nämlich Lugano. Wir hätten klar und deutlich gewinnen müssen. Aber wer so viele Hundertprozentige vergibt, der muss sich nicht wundern.»

David Sesa teilte Pontes Meinung. «Das Beste für uns ist das Resultat», sagte Wohlens Trainer.

«Wir gingen glücklich in Führung, konnten diese Motivationsspritze aber nicht ausnützen. Gegen Ende der Partie agierten wir etwas druckvoller. Ich muss aber zugeben, dass von Spielkultur auf unserer Seite nicht viel zu sehen war.»

Lugano dominierte 1. Halbzeit

Stimmt genau: Lugano dominierte das Geschehen in der ersten Halbzeit klar und hätte bis zum Pausenpfiff zwingend führen müssen. Der brandgefährliche Goalgetter Armando Sadiku liess seine Gefährlichkeit sowohl bei Kopfbällen als auch bei Freistössen aufblitzen und vergab gleich drei hochkarätige Möglichkeiten.

Der Albaner traf bei seinen Abschlussversuchen zweimal die Torumrandung. Der FC Wohlen setzte von Beginn auf Konter und ging nach 25 Minuten auf glückliche Art und Weise in Führung: Denis Markaj fälschte einen Flachschuss von Gaspar ins eigene Tor ab.

Das war das einzige Highlight aus Sicht der Freiämter in der ersten Halbzeit.

Wohlen reagierte nach Ausgleich

Ähnliches Bild in der zweiten Hälfte: Lugano übernahm das Zepter und drängte vehement auf den Ausgleichstreffer. Eine Viertelstunde vor Schluss gelang Carlos Da Silva in einer unübersichtlichen Situation das verdiente 1:1.

Nun reagierte Wohlen: Nenad Bijelic, Stefano Milani und Gaspar hatten den Siegestreffer auf dem Fuss. Auf der Gegenseite verpasste Sadiku – wer denn sonst? – das 2:1 für die Tessiner.

Schliesslich bleibt für Wohlen eine kleine Genugtuung. Weil Vaduz gegen Chiasso verlor, rückte Sesas Team auf Kosten der Liechtensteiner von Rang neun auf Rang acht vor.

Wohlen - Lugano 1:1 (1:0)
Niedermatten. – 1340 Zuschauer. – SR Gut. – Tore: 25. Gaspar 1:0. 73. Da Silva 1:1.

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