Mountainbike
Ohne Team in die neue Saison: Esther Süss will weiter Erfolge feiern

Die Aargauer Mountainbikerin Esther Süss hat für die neue Saison keinen neuen Vertrag bekommen. Nun steht sie ohne Team da. Ans Aufhören denkt die 42-Jährige aus Küttigen aber noch lange nicht.

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Esther Plüss will auch ohne Team Erfolge feiern.

Esther Plüss will auch ohne Team Erfolge feiern.

Keystone

Nach zehn Jahren im gleichen Team hat die Mountainbikerin, mehrmalige Schweizer- und Weltmeisterin Esther Süss keinen neuen Vertag für das Jahr 2017 bekommen. Die 42-Jährige, die auch als Lehrerin in Küttigen arbeitet, will nun ohne Team antreten.

Nachdem der ersten Schock etwas verdaut war, konnte sie sich mittlerweile wieder aufrappeln und neu motivieren, weiter zu kämpfen.

Was sicher mitgeholfen hat: Kurze Zeit nach der niederschmetternden Nachricht trat Jennie Stenerhag (eine Mountainbike-Fahrerin aus Schweden, wohnhaft in Südafrika) an sie heran, und fragte, ob sie mit ihr das legendäre Cape Epic in Südafrika fahren würde. Und genau dieses Projekt brauchte sie, um sich aufzurappeln.

Nach dem gemeinsamen Testrennen in Südafrika, das sie gewinnen konnten, erkannten sie, dass ihre Bikes nicht die gleichen Komponenten haben. Was den Ausschlag gab, dass Esther Süss ein neues Rennbike haben musste, damit sie nicht schon mit einem Handicap an den Start des Cape Epic’s gehen müssen.

Das Biken ist ihre Leidenschaft: Esther Süss.

Das Biken ist ihre Leidenschaft: Esther Süss.

Keystone

Nach langem Suchen konnte ein gutes Rennbike gefunden werden. Da Süss für die neue Saison ohne Team an den Start geht, lässt sich das Bike äusserst schwer finanzieren. Deswegen hat Süss auf der Online-Plattform «ibelieveinyou» ein Projekt lanciert, um Spenden zu sammeln.

Die Aktion läuft noch bis Mitte April. Bis dahin muss die angepeilte Summe von 5000 Franken erreicht werden, sonst geht das Geld wieder zurück an die Spender.