NLA-Handball

Portugiesische Sorgen öffnen beim HSC Suhr Aarau Türen für die Jungen – auch gegen GC Amicitia?

Verletzte Portugiesen beim HSC: João Ferraz (l.) fehlt seit dem Triumph beim Supercup, Diogo Oliveira kam zuletzt nur dosiert zum Einsatz.

Verletzte Portugiesen beim HSC: João Ferraz (l.) fehlt seit dem Triumph beim Supercup, Diogo Oliveira kam zuletzt nur dosiert zum Einsatz.

Die NLA-Handballer des HSC Suhr Aarau empfangen am Sonntag (16 Uhr) in der Schachenhalle GC Amicitia. Ob die beiden zuletzt fehlenden (Ferraz) oder zumindest nur dosiert einsetzbaren (Oliveira) Portugiesen wieder mittun können, steht noch nicht fest. In ihrer Abwesenheit kommen aber Junge zum Zug.

Zuletzt fehlten sie beim HSC Suhr Aarau komplett oder konnten nur sehr dosiert eingesetzt werden: Die Rede ist von den beiden Portugiesen João Ferraz und Diogo Oliveira.

Ersterer plagt sich seit Saisonbeginn mit einer Knieverletzung herum, Zweiterer leidet seit mittlerweile gut zwei Wochen an Schmerzen sowohl im Knie als auch in der Wade.

Die Folge: In Bestbesetzung ist der HSC zuletzt beim Triumph gegen die Kadetten Schaffhausen im Supercup Ende August angetreten.

Ob sich daran morgen Sonntag beim Heimspiel des HSC in der 5. Runde der NLA gegen GC Amicitia (Anpfiff: 16 Uhr) etwas ändert, ist zumindest fraglich.

Ausfälle ermöglichen Jungen Erfahrungen zu machen

Der 23-jährige Oliveira wird zwar wie zuletzt im Kader stehen, ob sein Zustand aber mehr als die Rolle des sicheren Siebenmeterschützen zulässt, steht noch nicht fest. Die Zeichen für einen allfälligen Einsatz des 30-jährigen Ferraz stehen gemäss Informationen des HSC offenbar gut, definitiv darüber entschieden wird aber erst kurz vor Spielbeginn.

Anstelle der beiden während der vergangenen Saison verpflichteten Portugiesen kamen zuletzt auch junge Spieler aus dem eigenen Nachwuchs wie Manuel Zehnder (20) oder Daniel Parkhomenko (19) zu viel Spielpraxis. «Das ist das Positive: Die Ausfälle geben den Jungen die Möglichkeit, sehr wichtige Erfahrungen zu sammeln», sagt HSC-Trainer Misha Kaufmann.

Trotz erschwerter Umstände besteht Kaufmann in aller Deutlichkeit darauf, dass seine Mannschaft gegen GC Amicitia als Favorit in die Partie geht – nicht nur, weil die Zürcher in den bisherigen vier Partien dieser Saison erst einen einzigen Punkt geholt haben.

Paradigmenwechsel: Dem Gegner das Spiel aufzwingen

«Meine Sicht der Dinge hat sich über die Zeit verändert», sagt Kaufmann und erklärt den Paradigmenwechsel: «In den vergangenen drei, vier Jahren hatte ich häufig das Gefühl, dass wir unser System dem Gegner anpassen müssen. Das sieht heute anders aus: Jetzt will ich, dass meine Mannschaft das Spiel diktiert, dass wir dem Gegner unser Spiel aufzwingen.»

Und auch die Statistik spricht für den HSC: Seit der Rückkehr in die NLA im Jahr 2016 haben die Aargauer sieben von acht Meisterschaftspartien gegen GC Amicitia gewonnen – und nur ein Mal verloren.

Verfolgen Sie die Partie des HSC Suhr Aarau gegen GC Amicitia am Sonntag ab 16 Uhr im Livestream auf unserer Website.

Verwandte Themen:

Meistgesehen

Artboard 1