Erstliga-Handball

Rollenwechsel beim Trainderduo des SC Siggenthal: Patrick Mathys übernimmt den Lead, Sascha Schoenholzer wird Assistent

Rollenwechsel beim Trainerduo des SC Siggenthal: Patrick Mathys (l.) übernimmt auf die kommende Saison das Amt des Cheftrainers, Sascha Schoenholzer dasjenige des Assistenten.

Rollenwechsel beim Trainerduo des SC Siggenthal: Patrick Mathys (l.) übernimmt auf die kommende Saison das Amt des Cheftrainers, Sascha Schoenholzer dasjenige des Assistenten.

Nachdem die Saison für den SC Siggenthal aufgrund der Coronakrise verfrüht zu Ende gegangen ist, richtet der Handball-Erstligist den Blick bereits auf die kommende Spielzeit. In dieser Hinsicht gibt es Neuigkeiten rund um das Trainerduo.

Für den SC Siggenthal wird in der neuen Saison vieles beim Alten bleiben. Alle Teams werden – falls die Meisterschaft im September wieder starten kann – in derselben Liga engagiert sein wie heuer.

Für die 1. Mannschaft heisst dies konkret: Sie wird wieder in der 1. Liga mitmischen. Die meisten Schlüsselspieler werden dann ebenfalls weiter mit an Bord sein, das Gros des Kaders konnte zusammengehalten werden.

«Funktionieren weiterhin als Duo»

Auch die beiden Trainer, Sascha Schoenholzer und Patrick Mathys, halten dem SCS die Treue. Allerdings werden sie einen Rollentausch vornehmen. Während Schoenholzer bisher den Lead hatte und Mathys der Co-Trainer war, ändert sich das auf die Saison 2020/2021 hin.

«Patrick Mathys wird bei uns den Lead übernehmen und das freut uns sehr. Sascha Schoenholzer wird weiterhin noch bei GC engagiert sein und das ist der Hauptgrund für den Wechsel», sagt der neue Sportchef und ehemalige Captain des SC Siggenthal, Marius Moser.

Grosse Veränderungen wird es dadurch aber nicht geben, wie Patrick Mathys betont: «Sascha und ich funktionieren weiterhin als Duo. Es geht vor allem darum, gegenüber der Mannschaft etwas klarere Strukturen zu geben. Dies vor allem, weil ich mehr vor Ort bin als Sascha, welcher weiterhin aufgrund seines Engagements bei GC ein paar Absenzen haben wird.»

Mathys über den SCS: «Ein Stück Heimat»

Für Mathys, selbst langjähriger Spieler beim SCS (über 280 Spiele von 2004 bis 2016), ist die diese Aufgabe eine schöne Sache. Als Beförderung will er sie dennoch nicht bezeichnen: «Es freut mich, dass ich das Vertrauen der neuen sportlichen Leitung sowie des Vorstands bekomme und dass sie unsere Arbeit schätzen. Ich kann so der Mannschaft und dem Verein etwas zurückgeben, habe ich doch selber lange als Spieler vom Umfeld profitieren können», sagt er.

Den SCS bezeichnet der aus Muhen stammende Aarauer gar als «ein Stück Heimat». Er habe viele Leute kennenlernen dürfen, die nun zu seinem engen Freundeskreis gehören. Weiter sagen ihm die familiäre Atmosphäre und die Ambitionen des Vereins zu.

«Vor allem in der 1. Mannschaft sowie im Bereich der HSG Aargau Ost und der Zusammenarbeit mit dem TV Endingen ist eine seriöse und leistungsorientierte Einstellung vorhanden», sagt Mathys. «Es ist schön und spannend, junge Spieler ein Stück auf ihrem Weg zu begleiten und sie zu unterstützen, besser zu werden. Es motiviert mich, mit einem jungen und ambitionierten Team zu arbeiten.»

Weiterhin mit dem bewährten Staff unterwegs

Sobald das Training irgendwann wieder startet, wird also Patrick Mathys beim SC Siggenthal den Lead übernehmen. Er freut sich auf die Aufgabe und sagt, dass sich die Ziele nicht ändern werden. «Das primäre Ziel ist und bleibt, jeden Spieler weiterzubringen und das Bestmögliche aus ihnen herauszuholen. Es geht darum zu fördern und fordern. Wir wollen weiterhin junge Spieler aus der Region bzw. den eigenen Junioren einbinden und so ein gutes Team zusammenstellen.»

Auch soll die enge Zusammenarbeit mit Zoltan Majeri und dem TV Endingen angestrebt werden, damit allenfalls auch SCS-Spieler Kandidaten für die 1. Mannschaft des TVE sein könnten. «Das würde mich natürlich sehr freuen», sagt Mathys abschliessend.

Neben den meisten Schlüsselspielern, die auch in der nächsten Saison für den SCS auflaufen werden, bleibt auch der gesamte Staff an Bord. Neben den beiden Coaches Mathys und Schoenholzer haben sich auch Torhütertrainerin Uschi Hiltmann und die beiden Physiotherapeutinnen Corinna Eckert-Klein und Marina Hiltmann entschieden, ihre langjährige, viel geschätzte Arbeit im Verein weiterzuführen.

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