Langstrecken-WM 2014
Rothrister Fabio Leimer startet in Silverstone aus Pole-Position

Es war ein gelungener Auftakt, den Fabio Leimer in der gestrigen Qualifikation zum Eröffnungsrennen der Langstrecken-WM 2014 in Silverstone hingelegt hat. Der Rothrister belegte mit Teamkollege Dominik Kraihamer die Pole-Position.

Drucken
Fabio Leimer hat trotz der ungewohnten Situation mit einem neuen Rennwagen das Lachen nicht verloren.

Fabio Leimer hat trotz der ungewohnten Situation mit einem neuen Rennwagen das Lachen nicht verloren.

Jean Michel le Meur/dppi

Weil der Schweizer Rennstall Rebellion Racing in der Privatier-Kategorie der LMP1-Klasse vorerst das einzige Teilnehmerteam stellt, wurde lediglich das Schwesternauto von Rebellion mit Nick Heidfeld und Mathias Beche auf den zweiten Platz verwiesen. «Ich denke, wir können sehr zufrieden sein mit der Qualifikation», freute sich Fabio Leimer trotzdem. «Wir sind momentan das einzige Team in der Kategorie, darum gibt es aus Wettkampfsicht vorläufig nur ein Ziel: das Schwesternauto schlagen. Das ist uns zum Glück auf Anhieb gelungen.»

Die vermehrte Vertrautheit mit dem Lola-Toyota-Wagen von Rebellion Racing war Fabio Leimer sichtlich anzumerken. Schon in den Trainingsläufen am Freitag und Samstagmorgen war der GP2-Champion des letzten Jahres vorne mit dabei und konnte den Abstand zu den Werkteams von Porsche, Audi und Toyota vergleichsweise gering halten.

Toyota Racing war es denn auch, das gestern mit 1:44,285 hauchdünn vor dem Audi-Sport-Team und Porsche die Siegerzeit in der Qualifikation aufstellte. Der Rückstand von Rebellion Racing auf die technisch überlegenen Werkteams betrug indes nur etwa 1,5 Sekunden, weshalb Fabio Leimer zuversichtlich auf das erste 6-Stunden-Rennen dieser Saison blickt. «Ich freue mich riesig auf den morgigen Tag, da es für mich ganz klar eine neue Herausforderung sein wird», sagt Leimer zu seiner bevorstehenden Premiere in der Langstrecken-WM.

Gemeinsam mit seinen Teamkollegen Dominik Kraihamer und Andrea Belicchi will er heute Nachmittag ab 13 Uhr am gestrigen Erfolg anknüpfen. «Bei Langstreckenrennen ist die Qualifikation nicht mehr so wichtig wie in meinen bisherigen Rennserien. Darum müssen wir darauf hoffen, dass wir ein optimales Auto bekommen und wir Fahrer noch besser untereinander kommunizieren», sagt Fabio Leimer. (PD/PKA)

Aktuelle Nachrichten