Orientierungslauf

Rücktritt aus dem Elitekader: Andreas Kyburz verkündet seinen Rückzug aus dem Spitzensport

Nach elf Jahren im Elitekader beendet der Fricktaler Orientierungsläufer Andreas Kyburz seine Karriere als Spitzensportler.

Nach elf Jahren im Elitekader beendet der Fricktaler Orientierungsläufer Andreas Kyburz seine Karriere als Spitzensportler.

Nach elf Jahren im Elitekader beendet der Orientierungsläufer Andreas Kyburz seine Karriere als Spitzensportler. Eine durch eine WM-Bronzemedaille gekrönte Karriere neigt sich dem Ende zu und soll am Heimweltcup ihren letzten Höhepunkt finden.

Eine Bronzemedaille im Sprint an der WM 2018 in Lettland, erneut Bronze an der EM 2016 in Tschechien und weitere Medaillengewinne und Podestplätze an Weltcuprennen – der Karriereweg von Orientierungsgläufer Andreas Kyburz ist geprägt von Höhepunkten. Nun soll diese Jagd nach Trophäen ein würdiges Ende finden. Nach insgesamt elf Jahren im Elitekader wird Kyburz seiner Karriere im Spitzensport ein Ende setzen.

Als Grund des im Verlauf der Saison aufgekeimten Wunsch nach Veränderung gibt Kyburz laut Swiss-Orienteering an, dass es ihm an Motivation fehle, um auf diesem Niveau weiterzumachen. «Ich fühle mich physisch sehr gut und könnte körperlich auch noch einige Jahre auf diesem Niveau weiterlaufen, doch die Motivation dazu fehlte mir in den letzten Monaten», wird Kyburz im Kommuniqué zitiert.

Der 31-Jährige musste sich nach dem Gewinn der WM-Bronzemedaille eingestehen, dass der Aufwand mittlerweile zu gross geworden ist und der Spitzensport in seinem Leben zu viel Platz einnimmt.

Dennoch will Kyburz dem Orientierungslauf treu bleiben – ab nun soll allerdings der Spassfaktor im Vordergrund stehen. Vor dem Heimpublikum will er an den beiden letzten Weltcuprennen nun noch einmal Vollgas geben und sich so im würdigen Rahmen von seiner Karriere als Spitzensportler verabschieden. «Ich freue mich sehr, noch einmal vor Heimpublikum mein Bestes zu geben und von hoffentlich vielen Fans angefeuert zu werden», wird Kyburz zitiert.

Nach den Weltcup-Rennen in Basel (27. bis 29. September) und dem Final im chinesischen Guangzhou (26. und 29. Oktober) will sich Kyburz vermehrt dem Kartografieren widmen und sich beruflich weiterentwickeln.

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