NLA-Handball

Schöne Geste in der Coronakrise: Alle Angestellten des HSC Suhr Aarau verzichten auf einen Teil ihres Lohnes

Die Spieler des HSC Suhr Aarau unterstützen ihren Verein in der Coronakrise mit einem «substanziellen» Lohnverzicht.

Die Spieler des HSC Suhr Aarau unterstützen ihren Verein in der Coronakrise mit einem «substanziellen» Lohnverzicht.

Alle Angestellten des HSC Suhr Aarau verzichten während der Coronakrise auf einen Teil ihres Lohnes. Es ist eine in menschlicher Hinsicht schöne, in finanzieller Hinsicht aber auch wichtige Neuigkeit, die der Aargauer NLA-Verein am Donnerstagmorgen in einer Medienmitteilung vermeldet hat.

Durch den Abbruch der vergangenen Saison Mitte März seien dem HSC mögliche Einnahmen in sechsstelliger Höhe entgangen, wie es in der am Donnerstagmorgen veröffentlichten Medienmitteilung heisst.

Als Massnahme zur Minderung des dadurch entstandenen wirtschaftlichen Schadens haben deshalb alle Angestellten des Vereins einem «substanziellen» Lohnverzicht zugestimmt.

Das heisst: Nicht nur die Spieler um die Co-Captains Tim Aufdenblatten und Dario Ferrante sowie der Staff um Cheftrainer Misha Kaufmann, sondern auch alle anderen vom Verein angestellten Personen verzichten auf einen Teil ihrer Einkünfte während der Coronakrise.

HSC dürfte dadurch rund 30'000 Franken sparen

Dem Vernehmen nach dürfte der Verein durch den «substanziellen Lohnverzicht» insgesamt einen Betrag in der Region der jährlichen Unterstützung durch einen sogenannten Gold-Sponsoren, diese Bezeichnung gilt ab einem Jahresbeitrag von 30'000 Franken, einsparen.

«Wir möchten uns an dieser Stelle bei all unseren Angestellten für deren Entgegenkommen bedanken», sagt HSC-Vereinspräsident René Zehnder. 

«Diese Zeichen der Solidarität und Unterstützung stimmt uns vorsichtig optimistisch für die Zukunft. Dass es von allen mitgetragen wird, zeigt einmal mehr unseren familiären Zusammenhalt. Dies und die damit verbundene Identifikation macht mich sehr stolz.»

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