Schwimmen

Schweizer Meistertitel für «Aarefische» Sibylle Gränicher und Noah Oskam

Sibylle Gränicher wurde Schweizer Meisterin über 50m Brust.

Sibylle Gränicher wurde Schweizer Meisterin über 50m Brust.

Eine Woche nach den Erfolgen an der Regionalmeisterschaft setzen sich die AthletInnen des Schwimmclubs Aarefisch, Aarau auch an der Sommer Schweizermeisterschaft im Seebad in Romanshorn sehr erfolgreich in Szene.

Sibylle Gränicher gewann Gold über 50m und Bronze über 200m Brust. Ganz knapp verfehlte sie als 4. weitere Podestplätze über 200m Freistil und 100m Brust, zwei Rennen, die unmittelbar nacheinander gestartet wurden.

Noah Oskam siegte über 50m Freistil der Junioren, wurde 2. über 50m Rücken und schwamm weitere zwei Mal in einem A-Final. Bronze über 400m und 800m Freistil gewann Evelyn McIlveen, die nur im Sommer mit dem Aarefisch, aber sonst in den USA trainiert. Ariel Asti wurde 3. über 50m Rücken der Junioren.

Medaillen gab es wie in den letzten Jahren auch für die Damenstaffeln, Silber über 4x200m Freistil (Gränicher, Zwicky, Bachmann, Arnold) und Bronze über 4x100m Lagen (Schwerzmann, Gränicher, Zwicky, McIlveen). Für einen weiteren Podestplatz fehlte mit dem 4. Rang über 4x100 Freistil nur wenig.

In 21 A-Finalläufen um die Ränge 1-8 war der Aarefisch vertreten, über 4x200m Lagen der Damen sogar mit zwei Mannschaften. 8 Schwimmerinnen gehören zu den Schweizer Top Acht, über 800m Freistil sogar 3 von ihnen.

Zufriedener Cheftrainer

Da noch etliche Teilnahmen an B-Finals dazukamen erreichte der Aarauer Schwimmverein im Punkteklassement erstmals den 4. Rang der teilnehmenden 59 Vereine und klassierte sich als bester Verein der Region Zentralschweiz West, vor Basel und Bern. 

Bei diesen Resultaten zu berücksichtigen ist die Tatsache, dass drei leistungsstarke «Punktesammler» mit Medaillenchancen an diesen Meisterschaften fehlten, nämlich Kai Riemenschneider (Teilnahme Junioren-Europameisterschaft), Federico Salghetti-Drioli und Michi Stierli (Deutsche Meisterschaft Open Water), die alle mit einem Nationalkader unterwegs waren.

Cheftrainer Dirk Thölking zeigte sich am Ende des Wettkampfs sehr zufrieden mit den Resultaten, war das doch die beste Sommer Schweizermeisterschaft unter seiner Leitung, wenn nicht sogar in der 40-jährigen Vereinsgeschichte. Der Fokus im Training ist nun auf die Schweizer Nachwuchsmeisterschaft von Ende Juli gelegt.

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