Swiss Junior Trophy

Schweizer Quartett im U18-Viertelfinal

Mit zwei souveränen Siegen zum Auftakt hat der Schweizer Luca Stäheli an der Fromm Swiss Junior Trophy seine Ambitionen angemeldet. In Oberentfelden ebenfalls im Viertelfinal stehen Damien Wenger, Jakub Paul und Henry von der Schulenburg.

Luca Stäheli ist in Form. Das hat der 17-jährige Wollerauer zuletzt eindrücklich bewiesen. Anfang Juli hat er bei einem ITF-Turnier im Deutschen Bruchköbel sowohl im Einzel als auch im Doppel den Turniersieg errungen – in beiden Konkurrenzen blieb er dabei ohne Satzverlust. Dank diesem doppelten Erfolg hat er sich in der Juniorenweltrangliste in die Top 300 gespielt.

Bei der Fromm Swiss Junior Trophy in Oberentfelden schliesst Luca Stäheli nun nahtlos an die starken Leistungen an. In den ersten beiden Runden hat er nur gerade sechs Games abgegeben. Am heutigen zweiten Spieltag eliminierte er mit seinem souveränen 6:2-, 6:1-Sieg den Lokalmatadoren Jonas Schär. «Ich bin sehr zufrieden, wie ich heute gespielt habe. Ich hätte nicht gedacht, dass ich gegen Jonas so klar gewinne, aber ich habe wirklich das ganze Spiel über sehr konstant gespielt», freute sich Stäheli.

Schweizerinnen ausgeschieden

In der nächsten Runde wird die Hürde für Luca Stäheli um einiges höher. Er trifft auf den top gesetzten Briten Aidan McHugh. «Das wird sicher ein schwieriges Spiel, aber meine Form stimmt und ich werde versuchen, auch ihn zu schlagen», sagt Stäheli, der in den nächsten Monaten sein ITF-Ranking weiter verbessern möchte, damit er im kommenden Jahr an den Junioren Grand Slam Turnieren auflaufen kann.

Stäheli ist erfreulicherweise nicht der einzige Schweizer, der den Einzug in die Viertelfinals geschafft hat. U18-Schweizer-Meister Jakub Paul zeigte in seinem Achtelfinalspiel eine souveräne Leistung und gewann ohne Probleme in zwei Sätzen. Hart kämpfen musste dagegen Damien Wenger. Gegen den Italiener Federico Arnaboldi siegte er mit 2:6, 6:3, 6:3.

Mit Henry von der Schulenburg hat sich noch ein vierter Schweizer für die Viertelfinals qualifizieren können. Er schlug im Schweizer Duell Joel Alt in zwei Sätzen mit 6:4, 6:2. Bei den Juniorinnen schieden dagegen heute die letzten beiden Vertreterinnen aus der Schweiz aus. Svenja Ochsner und Fiona Ganz blieben beide ohne Satzgewinn und verpassten die Qualifikation für den Viertelfinal.

Kobelt und Fontenel im Viertelfinal

In den unteren Kategorien nutzen zwei Aargauer Spieler die Gunst der Stunde. Chelsea Fontenel hat sich bei den unter 14-Jährigen für die Viertelfinals qualifizieren können. Sie hat im Achtelfinal die Deutsche Martina Markov in drei Sätzen mit 5:7, 6:3, 6:4 niedergerungen. Ebenfalls im Viertelfinal steht Nicolas Kobelt.

Nicolas Kobelt über seinen ersten Viertelfinal-Einzug

Der 13-Jährige hat sich bei seinem Heimturnier dank einem Zweisatzerfolg gegen den Italiener Marco Cinotti erstmals überhaupt für die Runde der letzten Acht bei einem Tennis Europe Turnier qualifiziert. Dafür musste er seinen Kampfgeist unter Beweis stellen, denn im ersten Satz brauchte er nicht weniger als sieben Satzbälle, um das Tie Break doch noch zu gewinnen. «Da wurde ich plötzlich etwas nervös und habe mich geärgert, dass ich den Ball nicht rein gespielt habe. Erst als ich mutiger wurde, habe ich dann den Satz gewinnen können», so Kobelt, der sich am Ende mit 7:6, 6:3 durchsetzte.

Die aktuellen Spielpläne, Resultate und Tableaus sind stets auf www.swissjuniortrophy.ch zu finden.

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