Während sich der FC Baden gegen den FC Mendrisio zu Beginn der letzten 1.-Liga-Partie vor der Winterpause lange Zeit gedulden muss, fackeln die Hausherren in Umgang 2 nicht lange. Auffälligste Figur dabei ist Yves Weilenmann, der nach einer Stunde mit seinem zweiten Treffer die Entscheidung herbeiführt.

Die beiden Teams zeigen einen abgeklärten Beginn. Vor allem die letztplatzierten und noch sieglosen Tessiner beweisen, dass sie in der Vorrunde unter Wert geschlagen wurden. «Wir konnten fast nur verlieren», meint FCB-Trainer Ranko Jakovljevic.

Luca Ladner, Captain des FC Baden, brachte die Hausherren mit 1:0 in Führung.

  

Im Verlaufe der ausgeglichenen ersten Halbzeit gibt es Möglichkeiten auf beiden Seiten. Die Badener müssen sich jedoch vorerst noch in Geduld üben – bis zur 42. Minute. Nach einem Vorstoss von Christopher Teichmann über links steht Luca Ladner in der Mitte frei. Der Captain, der sich ansonsten meist durch seine Freisttoss-Qualitäten in die Torschützenliste einträgt, erzielt zum besten Zeitpunkt den wichtigen Führungstreffer.

Auf Rang 2 in die Winterpause

Der Start in die zweite Hälfte, welche sich um einiges offensiver gestaltet als die erste, gelingt den Badenern optimal. Yves Weilenmann erzielt rund fünf Minuten nach Wiederbeginn mit einem sehenswerten Treffer das 2:0. Nach einer Stunde setzt der auffällige Rechtsverteidiger mit dem 3:0 gleich noch einen drauf. Dem hatten die Gäste nichts mehr entgegenzusetzen. «Nach dem 3:0 war der Match gelaufen», erläutert ein zufriedener Jakovljevic.

FCB-Trainer Ranko Jakovljevic sagt: «Nach dem 3:0 war der Match gelaufen.»

  

Diesen Vorsprung bringen die Gastgeber locker über die Runden und überwintern dadurch auf Rang 2. Der Rückstand auf Leader Wettswil-Bonstetten beträgt nur einen Punkt. Mit 29 Zählern geht der FCB zudem mit einem Punkt mehr in die Winterpause, als die Esp-Truppe in der kompletten letzten Saison (28 Punkte) geholt hat. «Im Grossen und Ganzen bin ich mit der laufenden Vorrunde zufrieden. Vor der Meisterschaft wäre ich mit dieser Punktezahl sehr zufrieden gewesen, aber nun trauere ich ein wenig den unnötig und unglücklich verlorenen Punkten nach», resümiert Jakovljevic.

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