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Suhr gewinnt Aargauer Cup: Der langersehnte Titel ist endlich da

Die Suhrer setzten sich im Final des Aargauer Cup gegen den unterklassigen FC Baden durch. Nach drei Halbfinals und einem verlorenen Final in den letzten vier Jahren, kann der FC Suhr den Pokal mit Stolz in die Höhe strecken.

Von einem Klassenunterschied auf der Mutschellener Burkertsmatt war einzig in den ersten zwanzig Minuten etwas zu sehen. Denn der Drittligist aus Baden stieg bei strömendem Regen mit etwas gar viel Respekt gegenüber dem höher klassierten Gegner in die Partie. Entsprechend ging der 2. Ligist aus Suhr bereits nach zwölf Minuten in Führung: Luca Acquaviva nutzte die Verwirrung im Badener Strafraum eiskalt aus und schob zum 1:0 ein. An dem Spielgeschehen veränderte sich in der Folge wenig. Der Favorit verpasste es aber – trotz vieler Möglichkeiten – den Vorsprung auszubauen. Bis zur Pause wollte sich an dem auch nichts mehr ändern.

Baden nach der Pause stärker

Der Pausentee schien dem FC Baden besonders gut geschmeckt zu haben. Denn nachdem der souveräne Schiedsrichter Michael Leuenberger die zweite Halbzeit anpfiff, waren sie es, die das Spieldiktat übernahmen. Der eingewechselte Yannic Frei verpasste den Ausgleich aber knapp. Dafür schlug es kurze Zeit später auf der Gegenseite ein. Aus heiterem Himmel verwandelte Brahim Maloki gekonnt einen schön herausgespielten Gegenangriff. Ein herber Schlag für die Bemühungen der jungen Truppe aus Baden, welche sich mehrheitlich aus unter 23-Jährigen zusammensetzt.

Suhr agiert clever

Ein zu herber Schlag, wie sich mit zunehmender Spielzeit herausstellte. Suhr agierte in der Folge cleverer und kam in der 79. Minute noch zum etwas zu hohen 3:0 Schlussresultat. Mirco In-Albon, Trainer des FC Badens 2, zeigte sich nach dem Finalspiel überraschend gefasst: «Die erfahrenere Mannschaft siegte. Uns unterliefen zu viele dumme Fehler». Auch sprach er über den grossen Erfolg, das Finalspiel überhaupt erreicht zu haben.

Dem ist angesichts der Tatsache, dass sich die zweite Mannschaft des FC Badens momentan im Mittelfeld der 3. Liga befindet, auch nichts einzuwenden.

Auf den Cup konzentriert

Auf der Gegenseite schien die Erleichterung spürbar. In den letzten vier Jahren fehlte dem FC Suhr jedes Mal wenig zum Titel. Dreimal qualifizierte man sich für das Halbfinal, einmal reichte es gar zum Final. Gestern reichte es nun auch zum Titel. Captain Ömer Yelli überglücklich: «Wir wollten diesen Titel unbedingt, haben uns nur auf den Cup konzentriert.»

Nebst dem Titel des Cupsiegers darf sich Suhr auch über die Teilnahme am Schweizer Cup erfreuen. In der kommenden Saison könnte es, mit dem nötigen Losglück, zum grossen Duell mit einem Verein aus der Super League kommen.

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